Drei Varianten möglich

Wird Linzer Domgasse ab 2023 zur Fußgängerzone?

Oberösterreich
14.09.2022 13:00

„Bürgerbeteiligung ist mir sehr wichtig, deshalb gehen wir völlig ergebnisoffen in die Diskussion, nehmen die Wünsche auf und lassen sie in die Entscheidungsfindung miteinfließen“, erklärte VP-Stadtvize Martin Hajart, bevor er Dienstag Nachmittag im Rahmen einer Info-Veranstaltung drei Planungsvarianten zur Verkehrsberuhigung den Anrainern und Gewerbetreibenden der Domgasse präsentierte.

Variante 1: Eine Begegnungszone – diese war zuletzt durch die Neuverordnung am Linzer Hauptplatz großes Gesprächsthema. Eine solche würde in der Domgasse ohne große Eingriffe realisierbar sein. Die Durchfahrt für Fahrzeuge – erlaubt ist Tempo 20 – wäre weiterhin möglich. Nur einige Parkplätze müssten wohl daran glauben.

Hybrid-Lösung würde Domgasse teilen
Als Variante 2 stände eine Hybrid-Lösung zur Wahl. Hier wäre die Post weiterhin mit dem Auto über die Domgasse erreichbar. Danach würde man die Gasse allerdings mit Pollern teilen und das Areal rund um den Alten Dom zur Fußgängerzone mutieren.

Fußgängerzone: Alle Parkplätze würden wegfallen
Variante 3 sieht eine Fußgängerzone für die komplette Domgasse vor. Sie wäre wohl die einschneidendste Lösung. Die Parkplätze würden zur Gänze wegfallen, die Zufahrt zur Post wäre nur mehr über die Kollegiumgasse möglich.

Post klar gegen Fußgängerzone
Rund 20 Anwohner haben ihre Wünsche, Vorstellungen und Sorgen geäußert. Etwa die Post, die sich ganz deutlich gegen eine Fußgängerzone ausspricht, da dann die Kunden nicht mehr zur Postfiliale fahren können. Das wäre angesichts der steigenden Zahl von Bestellungen im Internet und den dadurch bedingten steigenden Zahlen von Paketen nicht praktikabel. Einig waren sich die Anwohner weitgehend darüber, dass vor allem der Durchzugsverkehr ein großes Problem ist.

Erst wohl eine sanfte Lösung
„Der entsteht durch die Parkplatzsuche“, weiß Hajart, der nun für das weitere Prozedere auch einen Stufenplan überlegt. „Die Vorschläge waren so vielseitig, dass wir eventuell mit einer ganz sanften Lösung, etwa einer Begegnungszone, beginnen und dann, wenn es sich bewährt, schrittweise weitergehen.“ Dabei würde auch die Anzahl der Parkplätze reduziert. „Damit aber die Anwohner nicht darunter leiden, müssen wir noch prüfen, wie das am besten umsetzbar ist“, betont Hajart. Welche Variante letztlich kommt, soll noch heuer entschieden werden.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).



Kostenlose Spiele