Neues im Kriminalfall Schlachthof-Brand in Salzburg: Über den am Dienstag festgenommen, mutmaßlichen Brandstifter ist nun die Untersuchungshaft verhängt worden. Gegenüber der Polizei hatte der Sicherheitsmann (27) bereits ein Teilgeständnis abgelegt. Doch vor dem Haftrichter schwieg er.
Aufgrund von Tatbegehungsgefahr hat das Landesgericht Salzburg die U-Haft verhängt, bestätigt Sprecher Peter Egger auf „Krone“-Nachfrage. „Der Beschuldigte hat gegenüber dem Gericht die Aussage verweigert und keine Angaben gemacht“. Beim Verhör mit der Polizei gab der 27-Jährige zu, „etwas angezündet“ zu haben.
Es dürfte sich um Verpackungsmaterial handeln, welches in der Lagerhalle zum Verpacken von Fleischprodukten genutzt wird. Über das Motiv und den genauen Tatablauf hat er aber geschwiegen, daher gibt es hierzu noch keine konkreten Informationen. Die Ermittlungen laufen weiter, heißt es von der Polizei.
400 Tonnen Fleisch mussten entsorgt werden
Der Brand in der Lagerhalle des Salzburger Schlachthofes brach in der Nacht auf Sonntag aus. Zwölf Stunden lang kämpften mehr als 100 Feuerwehrleute gegen das Feuer an. 400 Tonnen Fleisch mussten entsorgt werden. Die Schadenssumme ist unbekannt, dürfte aber immens sein. Am Dienstag war klar, dass das Feuer durch Brandstiftung verursacht wurde. Noch am selben Tag erfolgte die Festnahme des Verdächtigen.









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