Am Dienstag hat in China die Bergung eines 160 Jahre alten Schiffswracks, bei dem es sich um das bis dato größte und am besten erhaltene hölzerne Schiffswrack des Landes unter Wasser handelt, begonnen. Gehoben wird das hölzerne Segelschiff aus der Qing-Dynastie mithilfe eines Spezialschiffes.
Das 160 Jahre alte Wrack mit dem Katalognamen „Yangtze Nr. 2“ wurde im Nordosten der Insel Hengsha an der Mündung des Flusses Jangtse entdeckt. Es ist das erste Mal seit 15 Jahren, dass China wieder eine Gesamtbergung eines historischen Schiffes durchführt.
Das hölzerne Segelboot, das in etwa 5,5 Metern Tiefe liegt, war unter Kaiser Tongzhi (1862 bis 1875) während der Qing-Dynastie gebaut worden. Das Handelsschiff ist etwa 38 Meter lang, knapp acht Meter breit und hatte 31 Kabinen.
Hebung mithilfe eines Spezialschiffes
Laut Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua wird für die Bergung des Wracks zum ersten Mal weltweit ein Spezialschiff (Bild unten) mit einer hochmodernen Hebevorrichtung eingesetzt.
Die Qing-Dynastie (auch als Mandschu-Dynastie bezeichnet, Anm.) wurde anno 1616 von den Mandschu unter Stammesfürst Nurhaci begründet und herrschte ab 1644 im Kaiserreich China. Sie löste die Ming-Dynastie ab und endete nach der Xinhai-Revolution von 1911 mit der Ausrufung der Republik China am 1. Jänner 1912.











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