Treffen zum Jubiläum

Schützen als Hochburg der Motorrad-Oldtimer

Burgenland
31.07.2022 07:30
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone

Mehr als 120 Oldtimer-Mopeds und Motorräder, einige mehr als ein halbes Jahrhundert alt, waren am Samstag auf dem Dorfplatz in Schützen am Gebirge zu bestaunen. Nach einer gemeinsamen Ausfahrt wurde bis in die Nacht hinein mit Livemusik gefeiert. Eingeladen hatte der Puch Maxi Klub Schützen anlässlich seines zehnjährigen Bestehens.

Fast zwei Millionen Mopeds vom Typ Puch Maxi rollten zwischen 1969 und 1995 aus den Produktionshallen. Bis in die 1980er Jahre hinein dominierte das Moped, das statt Fußrasten über Tretpedale wie ein Fahrrad (für den Start des 1,2 PS starken Motors) verfügt, die Straßen. Danach verschwand diese Ikone der Fortbewegung aus dem Straßenbild - um seit einiger Zeit ein Revival zu erleben.

Die Maxi ist heute ein Kultobjekt
Wie berichtet, gründeten Fans des Kultmopeds im Jahr 2012 in Schützen am Gebirge einen eigenen Puch Maxi Klub. Aktuell hat der Verein mehr als 80 Mitglieder, etwas über 30 davon fahren aktiv mit ihren Mopeds aus, darunter auch immer mehr Frauen. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Klubs, luden die Schützender Maxi-Fans am Samstag zu einem „2-Takt-Oldtimertreffen“ auf den Dorfplatz ein. Und selbst das anfangs regnerische Wetter konnte Moped- und Motorradfahrer nicht von ihrer Reise nach Schützen abhalten.

Mehr als 100 historische Fahrzeuge
„Es war ein Kommen und Gehen, doch am frühen Nachmittag standen schon rund 120 historische Mopeds und Motorräder auf dem Dorfplatz und das Wetter klarte schließlich auch auf“, freuen sich Obmann Florian Zuchtriegl und seine Vereinskollegen. Gut die Hälfte der Fahrzeuge war aus anderen Teilen des Burgenlandes beziehungsweise Österreichs angereist. Sogar eine Delegation aus Oberösterreich gab sich die Ehre.

Bei der Bevölkerung fand die Veranstaltung - für Speis und Trank zu vernünftigen Preisen war gesorgt, und für die Kinder gab es eine eigene Hüpfburg - großen Anklang. Viele junge Besucher bestaunten die Zweiräder, die lange vor ihrer Geburt produziert worden waren, während ältere Fans in Jugenderinnerungen schwelgten. Ausgestellt waren dabei nicht nur Mopeds und Motorräder der österreichischen Traditionsmarke Puch, sondern auch Klassiker anderer Hersteller: Vespa, Jawa, Peugeot, Suzuki oder KTM, um nur einige zu nennen.

Gemeinschaftsgefühl bei Rundfahrt
Gegen 15:30 starteten dann mehr als 50 der historischen Fahrzeuge zu einer gemeinsamen Ausfahrt durch das Nordburgenland. Und als der Oldtimer-Konvoi im gemächlichen Tempo mit 40 bis 45 Stundenkilometern durch die Ortschaften rollte, winkten die Menschen am Straßenrand den Fahrern anerkennend zu. Nach der Rückkehr zum Dorfplatz in Schützen wurde dann mit Grillerei und Livemusik bis spät in die Nacht gefeiert.

„Angesichts des großen Erfolges der Veranstaltung wird es sicher eine Wiederholung geben, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich an dieser Stelle bei allen Vereinsmitgliedern und Sponsoren, die das Treffen unterstützt haben, zu bedanken“, so Obmann Zuchtriegl zur „Krone“.

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