Für 67 Millionen Euro hat sich der FC Bayern die Dienste von Matthijs de Ligt sichern können. Dass der Deal eine gute Investition war, teilt jedoch nicht jeder Experte.
So zeigte sich Ex-Bayern-Stürmer Sandro Wagner dem Transfer skeptisch gegenüber. "Macht es Sinn, De Ligt für gut 70 Millionen Euro zu holen, wenn du vorher Niklas Süle hattest? Zumindest wenn es stimmt, dass er für ein bisschen mehr Gehalt geblieben wäre“, zitiert „kicker.de“ den 34-Jährigen. In Turin sei niemand über den Abgang des Defensivmanns traurig gewesen, erklärte Wagner.
Kein Weltklasse-Prädikat
Auch Michael Ballack, der von 2002 bis 2006 bei den Münchnern unter Vertrag gestanden hatte, kann die Verpflichtung des Niederländers nicht ganz nachvollziehen. Bei Juventus Turin sei der Verteidiger schließlich nicht unumstritten gewesen, so der ehemalige deutsche Nationalteamspieler. "Von den Leistungen ist er noch nicht der Spieler, der das Weltklasse-Prädikat mitbringt.“ Man müsse vorsichtig sein.
Drei Jahre lang hatte De Ligt bei der „Alten Dame“ unter Vertrag gestanden, 2020 wurde er Meister in der Serie A.
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