Der Wechsel von Abwehr-Star Matthijs de Ligt zum FC Bayern ist perfekt! Nach der Einigung zwischen den Münchnern und Juventus Turin erhält der niederländische Nationalspieler einen Vertrag bis 2027, wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Dienstag mitteilte. Für den als neuen Abwehrboss Eingeplanten überweist man einen Sockelbetrag in Höhe von 67 Millionen Euro. Die Ablösesumme kann sich durch von sportlichen Kriterien abhängige Bonuszahlungen um bis zu zehn weitere Millionen erhöhen, wie der italienische Klub am Dienstag mitteilte. Die 67 Millionen seien „zahlbar in vier Geschäftsjahren“, schrieb Juventus.
„Matthijs de Ligt überzeugt im internationalen Spitzenfußball nicht nur mit seinen spielerischen Qualitäten, sondern auch als ein Typ, der in all seinen Mannschaften immer vorangeht“, sagte Vorstandschef Oliver Kahn der Bayern-Mitteilung zufolge. „Er hat bereits in jungen Jahren gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Eine starke Mannschaft braucht nicht nur eine starke Offensive, und mit diesem Transfer verstärken wir unsere Abwehr auf absolutem Top-Niveau.“
Nach dem Transfer von Stürmerstar Sadio Mané ist die Verpflichtung des 22-Jährigen der nächste Coup von Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Noch am Dienstag reiste de Ligt zu seinen neuen Teamkollegen in die USA.
Die Münchner und der auch vom FC Chelsea umworbene Verteidiger hatten sich längst mündlich auf einen Wechsel geeinigt. Der Verkauf von Robert Lewandowski an den FC Barcelona dürfte den finanziellen Spielraum der Bayern erhöht und den zweitteuersten Einkauf der Bundesliga-Historie nun beschleunigt haben. Nur für die Verpflichtung von Lucas Hernández zahlten die Münchner 2019 noch mehr. Gemeinsam bilden de Ligt und der Franzose nun das teuerste Abwehr-Duo der Welt. Die Münchner vermissen seit dem ablösefreien Abschied von David Alaba im vergangenen Jahr zu Real Madrid einen Chef in der Abwehr.
De Ligt wurde schon mit 18 Jahren Kapitän von Ajax Amsterdam und war unverzichtbarer Bestandteil der Amsterdamer Revival-Truppe, die in der Saison 2018/19 erst im Halbfinale der Champions League an Tottenham scheiterte.








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