Die Titelverteidigerinnen brachten bei der Weltmeisterschaft in Slowenien zwar die schnellste Zeit ins Ziel, wurden aber aufgrund eines Fehlers auf Platz 8 gereiht. Die Zillingtaler Herren landeten auf Rang 6.
Mit großen Erwartungen war die Frauen-Wettkampfgruppe der FF Rudersdorf-Berg in die Feuerwehr-WM in Celje, Slowenien, gegangen – schließlich hatte man vor fünf Jahren in Villach den Titel erobert, den es zu verteidigen galt. Die Titelträume in der Disziplin „Traditioneller Löschangriff“ platzten aber wegen einer Unachtsamkeit.
Bei brütender Hitze, die den rund 2500 Feuerwehrfrauen und -männern aus 20 Nationen arg zusetzte, mussten unter anderem Schläuche zusammengekuppelt werden. Dabei blieb eine Kupplung offen, ein Fehler, der mit 20 Strafsekunden belegt wird. Dabei hätten die Rudersdorferinnen die schnellste Zeit geschafft! So wurde es Platz acht.
Ob es eine Schuldige gebe? „Wir gewinnen als Team und stecken Rückschläge als Team ein“, sagte Kommandant Christian Leitgeb, der stolz auf seine Damen ist: „Es war trotzdem eine tolle Leistung!“
Bei den Herren erreichte die Wettkampfgruppe Zillingtal die drittschnellste Zeit und landete im Bewerb „Traditioneller Löschangriff“ auf dem ausgezeichneten sechsten WM-Platz.
Der Landesfeuerwehrkommandant zeigte sich erfreut über die Leistung der Gruppen aus dem Burgenland: „Ich bin begeistert! Die Damen und Herren waren hoch motiviert und haben alles gegeben“, sagte Franz Kropf. „Diese extreme Hitze erschwerte es beiden Gruppen enorm, trotzdem haben sie Top-Zeiten geliefert.“













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