Alle Kärntner Seen werden routinemäßig überprüft. Nach einer Probenentnahme aus dem Hörzendorfer See bei St. Veit an der Glan schlugen Experten Alarm.
Update: Die Grenzwerte für die Giftstoffe wurden nicht überschritten, daher liegt die Entscheidung, ob der See für den Badebetrieb wieder geöffnet wird, beim Betreiber.
Niedriger Wasserstand und extrem hohe Temperaturen lassen die Grade auch im See nach oben schnellen und das mögen Algen aller Art. In den Laborproben aus dem Hörzendorfer See wurden nun Blaualgen gefunden. Diese sind eigentlich Bakterien, die nur wegen ihres blauen Photosynthesefarbstoffes so genannt werden.
„Wir arbeiten eng mit der AGES zusammen“, erklärt Claudia Egger, Leiterin der BH St. Veit an der Glan. „Es wird nun geprüft, ob die Blaualgen Toxine bilden.“ Der Betreiber hat den See vorsichtshalber für den gesamten Bade- und Fischbetrieb gesperrt.
Gefahr durch Toxine
Blaualgen treten bei längeren Hitzephasen fast regelmäßig in unseren Gewässern auf und können auch Toxine bilden, die bei Menschen zu Übelkeit und anderen Symptomen führen können. Für Hunde können die Gifte sogar tödlich sein, wenn sie sich ihr Fell nach dem Bad ablecken und so besonders viele dieser Bakterien zu sich nehmen.
Der Mittwoch brachte Kärnten zum Schwitzen. Am wärmsten war es in St. Andrä und Ferlach. Hier kletterten die Temperaturen auf über 34 Grad. Das sind perfekte Bedingungen für Blaualgen.
„Wir hoffen, dass wir bis zum Wochenende Gewissheit haben und den See bald wieder öffnen können“, gibt sich Claudia Egger optimistisch.















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