Hasan Salihamidzic, Sportvorstand des deutschen Fußball-Serienmeisters FC Bayern, hat in der „Causa David Alaba“ Fehler eingeräumt. Der österreichische Teamkapitän und Abwehrchef hatte die Münchner im vergangenen Sommer ablösefrei Richtung Real Madrid verlassen.
„Wir haben ihm aus unserer Sicht sehr viel Geld geboten. Es kam zu einem Treffen mit Davids Beratern, und wir haben der Alaba-Seite ein Ultimatum gestellt: Bis zu diesem Zeitpunkt, sagten wir, müsse David sich entscheiden“, erzählte Salihamidzic in einem Interview des „Zeit-Magazins“. „Aus heutiger Sicht würde ich sagen: Das hätte vielleicht nicht sein müssen, einem so verdienten Spieler, wie David einer war, eine Deadline zu setzen.“ - Das Interview fand Mitte Juni statt.
Kritik an Lewandowski
Dabei hat Salihamidzic auch Unverständnis für das Drängen von Robert Lewandowski auf einen Abschied trotz gültigen Vertrags kritisiert. „Wirklich null Komma null - und das nicht nur, weil ich alle meine Verträge als Spieler selbstverständlich erfüllt habe“, antwortete der 45-Jährige auf die Frage, ob er verstehe, dass jemand wie Lewandowski trotz laufenden Vertrages gehen wolle. „Ich hätte das als Spieler intern und für mich geklärt und meinen Vertrag erfüllt.“
Der Torjäger hatte trotz Vertrags beim deutschen Fußball-Rekordmeister bis zum Sommer 2023 Ende Mai erklärt, dass seine „Geschichte mit Bayern“ vorbei sei. Mittlerweile hat ihn der FC Barcelona für eine Ablöse von bis zu 50 Millionen Euro verpflichtet.








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