Neue Verkehrszentrale

Nun alle Notfälle auf Straßen gesammelt im Blick

Steiermark
18.07.2022 15:21

Alles an einem Ort, schneller und günstiger: In Hausmannstätten wird jetzt der steirische Verkehr gebündelt überwacht. Eine Million Euro investierte das Land in das Vorreiter-Projekt.

Wie auf einer Kinoleinwand beobachten zwei Mitarbeiter 24 Stunden täglich Autos und Lkw, wie diese 21 Tunnel durchfahren. Plötzlich blinkt es auf einem der 48 Bildschirme rot, gleichzeitig wird gemeldet: Ein Pkw ist in die Pannenbucht im Südgürtel-Tunnel gefahren. Im Schnitt gehen pro Tag 170 solcher Meldungen ein, 80.000 Datenpunkte im ganzen Bundesland liefern Informationen. Besonders stressig ist es bei Schneefall oder Hochwasser.

Warten in Liezen und in Hausmannstätten zusammengelegt
In Hausmannstätten befindet sich die neue Verkehrsüberwachungszentrale der Steiermark. „Ein Meilenstein“, sagt der stellvertretende Landeshauptmann Anton Lang (SPÖ): „Das gibt es in Österreich kein zweites Mal.“

„Vor dreieinhalb Jahren wäre in der Tunnelwarte Liezen zu investieren gewesen. Darum haben wir uns das im Detail angeschaut und beschlossen, alles an einer Stelle zu bündeln und zu modernisieren“, erklärt der Landesbaudirektor Andreas Tropper.

Auf dem neuesten Stand der Technik
Eine Million Euro investierte das Land. Projektleiter Christian Schantl: „39 Pumpstationen, etwa bei Hochwasser, laufen jetzt automatisiert.“ Auch 230 Ampelanlagen reagieren bei Störungen schneller, der Schutz vor Hackerangriffen wurde erhöht. Zusätzlich geben viele Kameras Aufschluss über Wetter oder die Lawinensituation am Grimming, wo es im Vorjahr eine brenzlige Situation gab.

Schantl: „Alles ist gebündelt, schneller und günstiger, dadurch auch für die Verkehrsteilnehmer sicherer.“

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