Plötzlich stand ein Bär vor ihnen! Pedalritter erlebten am Samstag in Langkampfen (Tirol) bange Momente. Nicht zum ersten Mal tauchte dort „Meister Petz“ auf. Richtiges Verhalten im Ernstfall kann Leben retten!
Schockmoment für drei Radfahrer am Samstagnachmittag im Gemeindegebiet von Langkampfen! Für die Hobbysportler kam es nämlich zu einer Begegnung, auf die sie wohl liebend gerne verzichtet hätten. Ausgerechnet auf einem Forstweg, der - wie es der Zufall so will - den Namen „Bärenbad“ trägt, tauchte während ihrer Radtour bei der Abzweigung zum Höhlenstein-Steig plötzlich ein großer Beutegreifer auf. Das Trio machte sich umgehend aus dem Staub und meldete das furchteinflößende „Zusammentreffen“ sofort bei der Polizei in Wörgl.
„Bei den Radfahrern handelt es sich um drei Einheimische – einen 63-jährigen Mann und seine beiden Begleiter“, erklärte ein Beamter der „Tiroler Krone“ und ergänzte: „Einer vor ihnen hatte beim Vorbeifahren den Bären offenbar gar nicht so richtig wahrgenommen. Die drei dürften sich dann schnell entfernt haben.“ Zu Schaden ist zum Glück aber niemand gekommen.
Die Sichtung wurde in weiterer Folge auch der Behörde mitgeteilt. Laut dem Land befand sich „Meister Petz“ rund 20 Meter von den Radfahrern entfernt und trabte definitiv auch auf dem Forstweg umher. Vom Jagdpächter wurde schließlich auch die Polizeiinspektion in Kufstein über den Zwischenfall in Kenntnis gesetzt.
„Meister Petz“ tappte in Fotofalle und riss Schaf
Denn es war nicht das erste Mal, dass ein Bär im Gemeindegebiet von Langkampfen plötzlich aufgetaucht war. Bereits am 14. Juni wurde einer von einer Wildkamera fotografiert und zwei Tage später anhand eines Schafsrisses genetisch bestätigt. Und Ende Juni wurden drei Schafe auf einer Alm in Thiersee gerissen. Auch in diesem Fall bestätigten genetischen Untersuchungen - wie das Land erst kürzlich mitteilte - in der Folge einen Bären als Übeltäter.














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