Ein Slowake (45) schloss vier Landsleute in einem Pkw ein. Aus Angst zu ersticken, schlugen die im Wagen Gefangenen per Handy Alarm.
„Helfen Sie uns bitte rasch! Wir sind in einem Auto in der Donaueschingenstraße eingesperrt und bekommen kaum noch Luft“ - so meldete sich einer von vier Slowaken im Alter von 20 bis 42 Jahren in der Nacht zum Samstag per Handy bei der Polizei. Die Uniformierten alarmierten die Feuerwehr.
Scheibe eingeschlagen
Als die Einsatzkräfte gemeinsam bei dem Auto in der Brigittenau eintrafen, trauten sie ihren Augen nicht. Denn in einem Pkw saßen vier völlig erschöpfte Männer. Feuerwehrleute schlugen eine Scheibe ein und befreiten so das Quartett. Ermittlungen ergaben, dass ein Slowake (45) seinen Landsleuten das Auto schon seit mehreren Tagen als „Notquartier“ zum Übernachten zur Verfügung gestellt hatte.
Der Mann gab an, das Auto nicht absichtlich versperrt zu haben. Die Festnahme erfolgte wegen des Verdachts der Freiheitsentziehung.
Polizeipressesprecherin Barbara Gass
Er bestritt allerdings, den Wagen absichtlich versperrt zu haben. Da die vier Freunde das Gegenteil behaupteten, wurde der Verdächtige - es gilt die Unschuldsvermutung - wegen Verdachts der Freiheitsentziehung vorläufig festgenommen. Dank der raschen Befreiung benötigten die Slowaken keine ärztliche Betreuung.















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