46% weniger Geld

Heute „Gedenktag“ für Frauen-Armutsfalle Pension

Oberösterreich
14.07.2022 16:00

Heute, Donnerstag,  14. Juli, ist in Oberösterreich „Equal Pension Day“. Der 14. Juli ist der Tag, an dem (in einer Durchschnittsbetrachtung) ein Mann bereits so viel Pension bezogen hat wie eine Frau im ganzen Jahr. Gewerkschafterinnen wie ÖGB-Frauenvorsitzende Elfriede Schober, ihre Stellvertreterin Sandra Saminger und ÖGB-Frauensekretärin Manuela Kurz nennen das einen „untragbaren Zustand“ und sehen bei vielen Frauen die Armutsfalle zuschnappen. Erst recht in der aktuellen Teuerungswelle.

In Oberösterreich ist diese Geschlechter-Kluft besonders krass, zeigt das ÖGB-Frauentrio auf: Frauen in unserem Bundesland erhalten um 46,3 Prozent weniger Pension. Im Schnitt kommt eine Oberösterreicherin auf lediglich 1170 € im Monat, während die durchschnittliche Männerpension immerhin bei 2179 € liegt. Schober & Co. fordern „rasches Handeln von politischen Entscheidungsträgern“.

SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Renate Heitz (Bild: © Harald Dostal)
SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Renate Heitz

Fehlende Kinderbetreuung kostet
„Frauen haben das Recht auf eine eigenständige und gute Pension, von der sie leben können“, sagt auch die SP-Landesfrauenchefin Renate Heitz. Eine höhere Anrechnung der Kindererziehungszeiten und gesetzliche Maßnahmen zum Schließen der Lohnschere könnten helfen. In vielen Fällen sind fehlende Kinderbetreuungsplätze Ursache für Teilzeitarbeit, die auf die Pension durchschlägt.

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