Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im Wochenvergleich leicht gestiegen. Das sei im Juli und August aber üblich, erklärt Arbeitsminister Martin Kocher. Gleichzeitig verweist er in einer Aussendung darauf, dass die Kurzarbeit zurückgegangen sei.
296.825 Menschen sind aktuell beim Arbeitsmarktservice (AMS) gemeldet. Das ist ein leichtes Plus (von 2046 Personen) im Vergleich zur Vorwoche. Dennoch sei die Arbeitsmarktlage weiterhin positiv, sagte Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) am Dienstag. Der Anstieg habe mit der „für die Saison übliche Schwankungsbreite“ zu tun. „Die nun einkehrenden leichten Aufwärts- und Abwärtsbewegungen bei der wöchentlichen Arbeitslosigkeit sind im Juli und August üblich. Ein stärkerer Abwärtstrend am Arbeitsmarkt zeichnet sich derzeit noch nicht ab“, beruhigte Kocher. In einigen Vorjahren, zum Beispiel 2019 und 2020, seien mehr Menschen als arbeitssuchend gemeldet gewesen.
Nüchterne Wachstumsprognose
In Bezug auf die allgemeine wirtschaftliche Lage hielt der Minister fest, dass die hohe Inflation das Wachstum reduzieren könne. „Zusammen mit den Unsicherheiten bei der Energieversorgung, die sich ebenfalls erhöhen, müssen wir von einer sich abschwächenden wirtschaftlichen Dynamik ausgehen, auch wenn die Maßnahmen der Bundesregierung zum Teuerungsausgleich und zur Sicherung der Energieversorgung ihre Wirkung entfalten.“ Österreich werde aber wohler stärker wachsen als die meisten anderen EU-Staaten - aus heutiger Sicht.












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