Pfingstmesse

Papst: „Lassen uns nicht einschüchtern“

Ausland
19.05.2024 14:03

Papst Franziskus hat am Pfingstsonntag erneut zu Frieden aufgerufen. „Wir geben nicht auf, sondern sprechen weiterhin vom Frieden (...) Wir lassen uns nicht von Schwierigkeiten einschüchtern, noch von Spott, noch von Widerständen, an denen es heute wie gestern nie mangelt“, sagte Franziskus vor mehreren Hundert Gläubigen und Kardinälen im Petersdom. 

Beim Sonntagsgebet äußerte der Papst den Wunsch einer stärkeren Geschwisterlichkeit zwischen Christen verschiedener Konfessionen und plädierte für „Gesten des Dialogs“, die zum Ende der Kriege führen können. Franziskus drückte der Bevölkerung der ostukrainischen Region Charkiw seine Nähe aus, die seit Tagen unter schweren Angriffe der russischen Armee leiden.

Am Vortag besuchte der Papst Verona, wo er unter anderem den Vorsitz einer Diskussionsveranstaltung namens „Friedensarena“ übernahm. (Bild: APA/AP)
Am Vortag besuchte der Papst Verona, wo er unter anderem den Vorsitz einer Diskussionsveranstaltung namens „Friedensarena“ übernahm.

Ausdrücklich rief der Papst auch zu Gebeten für Palästina und Israel auf. Der Papst, der am Samstag einen Tagesbesuch in Verona unternommen hatte, schien in guter Verfassung. 

Was zu Pfingsten gefeiert wird
50 Tage nach Ostern feiern Christen das Pfingstfest und die Osterzeit geht damit zu Ende. Es gehört zu den Hochfesten im katholischen Kirchenjahr. Das Fest erinnert an das sogenannte Sprachwunder zu Pfingsten. Der biblischen Überlieferung nach kam der Heilige Geist auf die Jünger herab, und sie begannen, in fremden Sprachen zu sprechen. Dadurch seien sie zu einer Einheit geworden, und konnten so die Botschaft Jesu ohne Sprachbarriere anderen Menschen verkünden. Pfingsten wird deshalb mitunter als „Geburtstag der Kirche“ bezeichnet.

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