Vor über 32.000 Zuschauern in Bogota entwickelte sich mit einer halbe Stunde Verspätung - der Anpfiff musste wegen starker Regenfälle verschoben werden - das bisher wohl beste Spiel des Turniers. Frankreich ging zwar durch einen Weitschuss von Sunu in der 21. Minute in Führung, Rodriguez gelang aber schon neun Minuten später per Strafstoß der Ausgleich.
Nach dem 2:1 für Kolumbien durch Muriel (48.) kamen die Europäer zu zwei hochkarätigen Chancen, danach machten die Hausherren dank Arias (64.) und Muriel (66.) den Sack zu und konnten sich in der Schlussphase sogar den Luxus leisten, durch Rodriguez einen Elfmeter zu vergeben.
Südkorea auf Achtelfinalkurs
So wie Kolumbien befindet sich auch Südkorea aufgrund eines 2:0 über Mali (die Treffer erzielten Jung/50. und Soo/80./Elfer) auf Achtelfinalkurs. Alles offen ist hingegen in Gruppe B: Neuseeland ergatterte gegen Kamerun aufgrund eines Kopfball-Eigentores von Tchaha (40.) überraschend ein 1:1. Mbondi (33.) hatte die Afrikaner in Führung gebracht.
Der Auftakt in Gruppe B gestaltete sich so wie jener im Österreich-Pool E: Der Schlager zwischen Portugal und Uruguay brachte eine enttäuschende Nullnummer, die Partie Kamerun gegen Neuseeland (1:1) endete in Cali unentschieden.
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