01.07.2022 09:00 |

GAK-Coach warnt:

„Bei der Favoritenrolle ist Vorsicht geboten!“

Gernot Messner gewährte der „Krone“ Einblicke in sein Innenleben. Vorm Test in Kalsdorf sprach der GAK-Coach über Zugänge, den Liendl-Faktor und über Blau-Weiß Linz.

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Ohne Stephan Palla (wechselt zu Voitsberg), dafür mit Max Somnitz (von Union Berlin verpflichtet) testet der GAK heute (18.30) in Kalsdorf. Ehe es danach in die Härtetests Samstag gegen Domzale (Ligist, 16) und am 1. Juli gegen den WAC (Lebring, 18.30) geht, verriet GAK-Coach Gernot Messner der „Krone“, ob er die sprunghaft gestiegene Erwartungshaltung der roten Fans für gerechtfertigt hält.

Realismus: „Mit der Verpflichtung von Michi Liendl spürt man merkbar, dass die Hoffnung beim GAK steigt“, sagt Messner, der aber davor warnt, die Roten als Aufstiegsfavorit zu sehen: „Vorsicht! Außer Liendl haben wir keinen, der ein paar Hundert Bundesligaspiele hat. Blau Weiß Linz hat solche Spieler, siehe Schösswendter. Und wir haben keinen, der schon 20 Tore gemacht hat. Blau Weiß hat Ronivaldo. Dazu haben auch Vienna, Admira und St. Pölten Ambitionen.“

Zuversicht: „Unser Kader ist gut aufgestellt! Über die Klasse eines Michi Liendl brauchen wir nicht zu reden. Aber bis zum Frühjahr wird uns Atsushi Zaizen, den wir von Innsbruck geholt haben, ausfallen. Hätte er nach dem Kreuzbandriss nicht noch Zeit gebraucht, hätten wir ihn gar nicht bekommen. Immerhin hatte er ein fixes Angebot von Regensburg vorliegen.“

Neue Waffen: Im Angriff hofft Messner auf Tore von Levan Eloshvili (Kapfenberg): „Wie Peham und Kalajdzic hat auch er das Potenzial, die nötigen Scorerpunkte beizusteuern, die uns bisher gefehlt haben.“ Lafnitz-Stammkraft Thorsten Schriebl soll im Mittelfeld für Schwung sorgen - wie WAC-Talent Paolo Jager: „Er hat mit 18 Jahren großes Potenzial, muss es aber endlich auf den Rasen bekommen.“ Im defensiven Mittelfeld soll Kampfmaschine Max Somnitz (Union Berlin) mit seiner Dynamik aufräumen, Michael Lang (St. Pölten) soll beim GAK-Comeback als Außenverteidiger für Stabilität sorgen, Josef Gruber (Hertha Wels) den Konkurrenzkampf unter den Goalies beleben.

Warnung vom Sportchef: „Namen alleine machen uns nicht besser“, sagt Didi Elsneg, „Erfolg hat man immer nur mit harter Arbeit.“

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