Kung-Fu-Attacke

Recife-Tormann bricht Gegner fast das Genick

Fußball
28.07.2011 10:51
Brutaler geht's wohl kaum: Bei einem Jugendturnier in Brasilien brannten bei Recifes Nachwuchs-Tormann Gustavo sämtliche Sicherungen durch. Der 18-Jährige sprang in filmreifer Kung-Fu-Manier einem Vasco-da-Gama-Gegenspieler mit Anlauf und gestrecktem Bein ins Genick. Das Opfer liegt im Krankenhaus, Gustavo droht nun sogar eine Anklage wegen Mordversuchs.

Die brutale Attacke, die einen sofortigen Spielabbruch zur Folge hatte, erschüttert die Fußballwelt. Da der Angriff von hinten kam, konnte sich der 19-jährige Elivelton nicht einmal verteidigen. Er wurde mit einer Verletzung an der Wirbelsäule ins Spital gebracht, die Ärzte konnten zum Glück jedoch nach genaueren Untersuchungen Entwarnung geben. Elivelton hat keine gefährlichen Blessuren erlitten und dem Übeltäter sogar schon verziehen. "Ich hoffe, dass er so etwas nie wieder auf dem Feld macht. Egal, für welches Team er spielt!"

Gustavo, der bereits von seinem Verein vor die Tür gesetzt und von der Polizei verhört wurde, hat inzwischen angekündigt, sich mit seinem Opfer treffen zu wollen und sich persönlich für den Ausraster zu entschuldigen. Über brasilianische Medien ließ er schon jetzt ausrichten: "Es tut mir leid!"

Damit wird die Sache aber noch lange nicht aus der Welt sein, denn ihm drohen eine lebenslange Sperre und sogar eine Anklage wegen versuchten Mordes.

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