"Es fällt mir schwer, mich auf die Dinge hier und Fußball zu konzentrieren. Meine Gedanken, mein Mitgefühl ist bei den Angehörigen. All diese Opfer - und das nur, weil ein Mensch da so wollte", äußert sich der 21-jährige Norweger gegenüber dem Kölner "Express" tief bewegt. Nordtveit, der im vergangenen Winter von Arsenal zum Stranzl-Klub wechselte und mit guten Leistungen zum Klassenerhalt beigetragen hat, erfuhr am Sonntag vor einem Testspiel gegen Sunderland vom Schicksal seiner zwei Freunde.
Freund von hinten angeschossen
"Der Amok-Schütze hat ihn von hinten angeschossen und an der Schulter erwischt. Mein Freund hat sich dann in ein Waldstück gerettet und versteckt. Gegen ein Uhr nachts ist er schwer verletzt gefunden worden", erzählt Nordtveit. Mittlerweile schwebt der Freund des Mittelfeldspielers nicht mehr in Lebensgefahr. Der andere Bekannte hielt sich während des Dramas ebenfalls auf Utöya auf und wird seitdem vermisst.
Kurzbesuch in Heimat geplant
Am Wochenende tritt Nordtveit mit Gladbach im DFB-Cup an. Wenn es der Trainingsplan zulässt, will der 21-Jährige noch diese Woche in seine Heimat fliegen und seinen Freund im Krankenhaus besuchen.
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