Bernhard Reitshammer hat bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Budapest mit dem Einzug ins Finale über 50 m Brust sein großes Ziel erreicht! Der 28-jährige Tiroler qualifizierte sich am Montag als Siebenter mit 27,11 Sekunden für die Medaillenentscheidung am Dienstagabend und unterbot seinen österreichischen Rekord um eine weitere Hundertstelsekunde.
„Es war nicht perfekt, aber das Finale ist super. Schön, dass es funktioniert hat“, freute sich Reitshammer. Trotzdem war der Sprint-Spezialist nicht ganz zufrieden. „Schwimmerisch hat es ein bisschen gehapert. Es hat gebraucht, bis ich in den Rhythmus hineingekommen bin“, sagte Reitshammer.
Für das Finale ist eine Zeit unter 27 Sekunden das Ziel, auch die laute Atmosphäre in der Duna Arena soll dafür sorgen, dass diese „Schallmauer“ fällt. „Die Stimmung ist gewaltig, das ist beeindruckend.“
Kraul-Spezialistin Marlene Kahler verpasste als 21. in den Vorläufen über 200 m Kraul unterdessen das Halbfinale. Die Olympia-Teilnehmerin, die mittlerweile in den USA trainiert und studiert, schwamm eine Zeit von 2:00,75 Minuten. „Mit Budapest bin ich nicht so befreundet, ich schwimme da nie besonders gut“, sagte die 21-Jährige.
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