Von Beginn an entwickelte sich eine umkämpfte, aber auch flott geführte Partie. Der LASK ließ bis zur Pause wie auch schon in den beiden bisherigen Ligaspielen zahlreiche Chancen aus, alleine Hannes Aigner hatte eine Handvoll guter Möglichkeiten. Nach einer halben Stunde traf der routinierte Stürmer zwar ins Tor, der Treffer wurde aber wegen Abseits von Schiedsrichter Muckenhammer nicht gegeben.
Blau-Weiss war lediglich in der Anfangsphase und am Ende des ersten Durchganges gefährlich. Schüsse von Dominic Hassler (abgefälscht/2.) und Philipp Huspek (16.) gingen jeweils knapp daneben. In der Schlussminute der ersten Hälfte prüfte Huspek den LASK-Schlussmann Thomas Mandl noch mit einem Volleyversuch.
Führung des Aufsteigers hält nur wenige Minuten
Nach Wiederbeginn wurde das Spiel zunehmend zerfahrener, hochkarätige Torchancen blieben bis zum ersten Tor Mangelware. Nach knapp einer Stunde war es dann der von Sturm Graz gekommene Hassler, der nach einem Wawra-Eckball per Kopf zur Führung traf. Diese hielt allerdings nur wenige Minuten. Denn der frei stehende Unverdorben verwertete bald darauf ein Zuspiel seines Sturmpartners Aigner aus kurzer Distanz trocken zum Gleichstand.
Danach suchten beiden Teams die Entscheidung, die aber hüben wie drüben nicht mehr gelang. In der Derby-Bilanz sind nun aus Sicht der Gastgeber 25 Siege, 21 Remis und 29 Niederlagen verzeichnet. Im bis dato letzten Duell am 31. Mai 1997 hatte der damalige Blau-Weiss-Vorgängerklub FC Linz den LASK in der Bundesliga 3:0 besiegt.
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