Die "Times" berichtete, dass die Nationaltrainerin ihre Spielerinnen mit geistlichem Beistand befreien wollte. Ein früherer Betreuer erklärte sogar, er habe Kickerinnen wegen ihrer sexuellen Orientierung aus dem Trainingslager geworfen.
Der Weltverband reagierte am Mittwoch mit Empörung auf Uches Äußerungen: "Die FIFA ist gegen jede Form von Diskriminierung", sagte die Verantwortliche für Frauenfußball, Tatjana Haenni, im Hessischen Rundfunk. "In diesem Sinne werden wir auch versuchen, mit der nigerianischen Trainerin zu sprechen. Wir sind hier bei einer FIFA-Veranstaltung, und da werden wir darauf hinweisen, dass es schön wäre, wenn man sich neutral ausdrückt."
"Niemals derartige Aussagen gemacht"
Uche hat die Vorwürfe mittlerweile zurückgewiesen. "Es tut mir leid, dass so eine Situation entstanden ist", sagte sie knapp 24 Stunden vor dem Spiel gegen Deutschland am Donnerstagabend in Frankfurt am Main. Es sei ein Missverständnis. "Ich habe niemals derartige Aussagen gemacht."
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