Ukrainische Volleyballerinnen fanden Zuflucht im Burgenland. Heute spielen sie gegen Österreich.
„Dürfen wir uns frei bewegen?" Das war eine der ersten Fragen, die die Volleyballerinnen des U21-Nationalteams der Ukraine stellten, als sie am 10. April im burgenländischen Landessportzentrum in Steinbrunn ankamen.
Gottfried Rath-Zobernig, Sportdirektor des österreichischen Volleyball-Verbands, war mit einem Bus an die polnisch-ukrainische Grenze gereist, um die geflohenen Spielerinnen dort abzuholen. „Was wir dort erlebt haben, war surreal“, erinnert er sich an die Stunden, bevor es ins sichere Burgenland ging. Wo die ukrainischen Athletinnen seit vier Wochen trainieren, essen, schlafen, leben ...
Warum auch hierzulande, wo keine Bomben fallen immer samstags Sirenen zu hören sind, „haben wir ihnen gerade noch rechtzeitig erklärt, damit es zu keinem Missverständnis kommt."
Sportlich strebt die Ukraine - ebenso wie Österreich - die Qualifikation für die U21-EM an. Bevor es in die entscheidenden Spiele geht, finden heute und morgen in Steinbrunn zwei Freundschaftsspiele zwischen den beiden Nationen statt. Die Ukrainerinnen haben sich dazu spezielle Shirts gewünscht. Mit zwei Fahnen drauf: blau-gelb und rot-weiß-rot.
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