29.04.2022 09:01 |

Kräuter haben‘s drauf

Beschwerden werden auf natürliche Weise gelindert

Langsamer Stoffwechsel, Übersäuerung, Antriebslosigkeit? Nicht immer braucht es Tabletten, denn die Natur hat viel zu bieten.

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Früher hat man so lange Hausmittel genommen, bis sie nicht mehr geholfen haben und dann eventuell einen Arzt aufgesucht. Heute ist das genau umgekehrt“, sagt Andreas Strohmeier, der gemeinsam mit seiner Frau Nicole Stattmann die „Kräuterwerkstatt“ gegründet hat. Und er dürfte damit nicht unrecht haben. In der kleinen Manufaktur im Drautal werden Essenzen, Öle, Tinkturen, Salze und mehr aus Kräutern hergestellt und auf verschiedenen Märkten in Österreich sowie auch in zahlreichen Apotheken verkauft.

Ein sehr großes Gebiet
„Die alternative Medizin umfasst ein sehr großes Gebiet. Neben der Pflanzenmedizin wird vor allem auch den Nahrungsergänzungsmitteln und den Globuli eine große Wirksamkeit zugeschrieben. Hinzu kommen aromatherapeutische Produkte, die zusätzlich von außen angewendet werden“, berichtet Heimo Manner, Inhaber der St. Georg Apotheke in Klagenfurt.

Mensch wird als Gesamtheit betrachtet
Im Vergleich zur Schulmedizin, in der sich Ärzte auf verschiedene Fachgebiete spezialisieren, wird in der Naturheilkunde vor allem der Mensch als Gesamtheit betrachtet – mit seinem ganzen Umfeld. „Von Problemen oder belastenden Themen über Stress bis hin zu Mitmenschen, die negative Energie ausstrahlen. Deshalb ist eine kombinierte Therapie von Schulmedizin und Naturheilkunde optimal“, sagt Sylvia Leitgeb, die eine eigene Naturheilpraxis in Althofen führt.

Kräuter als Wunderwaffe
Die Natur hat also viel zu bieten, was bei Unwohlsein oder Krankheit Linderung und Heilung verspricht. Aber auch vorbeugend können Brennnessel, Wegerich Schafgarbe und Co. sinnvoll genutzt werden. „Gerade jetzt ist eine gute Zeit, um die Organe zu reinigen und dem Stoffwechsel etwas Gutes zu tun. Vor allem Tees, die aus verschiedenen Kräutern zusammengesetzt und jeden Morgen für drei Wochen lang getrunken werden, eigenen sich hervorragend als Kur. Am Abend sollte ergänzend Zeolith-Pulver in Wasser aufgelöst und eingenommen werden“, rät die Naturheiltherapeutin, die auch als Psychoenergetikerin und Mediatorin tätig ist.

Viele hilfreiche Tipps
Um den Körper von Übersäuerung zu befreien, reiche es laut der Expertin, eine Messerspitze Natron in einem Glas Wasser aufzulösen und einmal täglich zu sich zu nehmen. Als Unterstützung von außen sorge ein warmes Bad, das mit Meersalz versetzt ist. „Ein- bis zweimal wöchentlich für 20 Minuten ist optimal. Danach sollte man sich aber unbedingt abduschen“, erklärt die Expertin, die bereits von ihrer Großmutter das Motto „Gescheiter hüten statt heilen“ gelernt und im Hinblick auf die Gesundheit übernommen hat.

Kleiner Tipp: Aktuell haben auch Löwenzahn und Kresse Saison, die sich in Kombination mit etwas Kürbiskernöl hervorragend als Salat eignen und außerdem reinigend und kräftigend wirken.

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