Nach „Eiernotstand“

Meterweit gähnend leere Regale in Supermarkt

Es ist schon wieder passiert: Nach dem „Eiernotstand“ sorgt dieses Foto von fehlenden Produkten in einer Wiener Filiale derselben Lebensmittelkette für gehörige Aufregung.

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Putins Einmarsch in die Ukraine, die als Kornkammer Europas gilt, sorgt für Aufregung. Immer wieder tauchen spektakuläre Fotos von leeren Regalen in Lebensmittelgeschäften in sozialen Medien auf. Die Produktknappheit in Bildern hat nun offenbar auch Wien erreicht. Wie berichtet, waren jüngst Kunden eines Stadt-Supermarktes in der Äußeren Mariahilfer Straße geschockt: Sowieso schon von Teuerungen geplagt, sahen sie dort, wo eigentlich Eier angeschrieben waren, nichts.

Die betroffene heimische Lebensmittelkette Spar beeilte sich, auf Rückfrage zu entwarnten. „Es gibt keine Lieferengpässe im großen Stil“, so Unternehmens-Sprecherin Nicole Berkmann. Das sei vielmehr eine „ganz normale Ausverkaufssituation an einem Wochenende mit starker Frequenz“.

Meterweit gähnende Regale
Doch jetzt ist es schon wieder passiert: Ein um 19.24 Uhr am Dienstagabend - zu einer Haupteinkaufszeit für Berufstätige nach der Arbeit - aufgenommenes Foto in einer Filiale derselben Kette, diesmal im fünften Gemeindebezirk Margareten, zeigt meterweit gähnend leere Regale. Diesmal betroffen: Nudelfertigprodukte, Salate, Säfte und Dressings.

Geht der russische Angriffskrieg noch weiter, dürfte sich die Situation in Sachen Lieferengpässen nicht nur bei Rohstoffen oder Gas, sondern auch bei Nahrungsmitteln weiter verschärfen. Die heimischen Lebensmittelketten versichern jedenfalls, mit regionalen Produkten gut für die Krise gerüstet zu sein.

Christoph Budin
Christoph Budin
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