Ein Schreiben aus dem Honda-Entwicklungszentrum lässt Red Bull Racing vor dem sonntägigen Grand Prix der Emilia-Romagna in Imola aufatmen. Der in Melbourne nach einem Feuer rasch gelöschte Motor kann wieder verwendet werden. Zudem könnte Max Verstappen ein Blick auf die Statistik neuen Mut machen.
Die Formel 1 schrieb die Saison 1999 - zwei Ausfälle in den ersten drei Rennen. Und dennoch hieß am Jahresende der Weltmeister Mika Häkkinen. Eben dieses Schicksal ereilte nun den regierenden Champion Max Verstappen.
Eine defekte Benzinpumpe in Bahrain, ein Sieg in Dschidda und ein Leck in der Benzinleitung samt Flammen in Melbourne. Bei Letzterem musste der Rennstall auch um den weiteren Einsatz des Motors bangen. Weil pro Saison nur drei Verbrennungsmotoren erlaubt sind, wäre die Gefahr sehr hoch, im späteren Saisonverlauf eine Startplatzstrafe zu kassieren. Doch kurz vor Imola kam von Honda die Entwarnung. Nach genauen Untersuchungen hat die Antriebseinheit keinen Schaden erlitten, kann noch einmal eingesetzt werden, berichtete Teamchef Christian Horner in einer Medienrunde.
„Wirklich überzeugt sein“
Gespannt darf man auch darauf sein, welche Upgrades auf den RB18 gepackt werden. Horner zurückhaltend: „Ich würde nicht sagen, dass wir ein großes Paket mitbringen. Bei dem Sprintformat hast du nur ein Training vor dem Qualifying, ergo musst du vom Einsatz neuer Teile wirklich überzeugt sein.“ Nachsatz: „Je mehr wir über die Reifen und die Performance lernen, desto zielführender kann unsere Entwicklungsarbeit werden. Aber ich würde nach den ersten Rennen sagen, unsere Richtung stimmt.“
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