Stark besetztes Feld

Österreicher mischt bei Alps-Tour ganz vorne mit

Sport-Mix
19.04.2022 16:34
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Radprofi Felix Gall fährt bei der stark besetzten Tour of the Alps ganz vorne mit. Der 24-jährige Osttiroler zeigte am Dienstag auf der zweiten Etappe über mehrere Pässe von San Martino di Castrozza nach Lana (154 km) im Sprint einer 16-köpfigen Spitzengruppe mit Rang vier auf. Auch im Gesamtklassement ist der Ex-Juniorenweltmeister aus dem AG2R-Rennstall nun eine Position verbessert Vierter. Sein Teamkollege Geoffrey Bouchard verlor die Führung an Etappensieger Pello Bilbao.

Der 32-jährige Spanier in Diensten der Bahrain-Equipe setzte sich nach Vorarbeit von Hermann Pernsteiner (15.) vor Romain Bardet (FRA/DSM), Attila Valter (HUN/Groupama) und Gall durch. Dank Zeitgutschriften führt der beim Auftakt zweitplatzierte Bilbao sechs Sekunden vor Bardet und zwölf vor Valter. Gall hat vor der nächsten Bergetappe in Südtirol am Mittwoch wie einige andere 16 Sekunden Rückstand.

„Gestern Fünfter, heute Vierter, vom Papier her schaut das ganz gut aus, ich bin natürlich sehr zufrieden“, freute sich Gall. Der 24-Jährige erzählte von einem super-harten Tag, den er zunächst als „Aufpasser“ einiger Topstars in einer Fluchtgruppe und später im durch das hohe Bergauftempo reduzierten Spitzenfeld verbracht hatte.

Am Mittwoch wartet in Südtirol ein weiteres Teilstück mit mehr als 3.000 Höhenmetern, danach führt das Giro-Vorbereitungsrennen in seine Heimat. Die Schlussetappe mit Start und Ziel in Lienz am Freitag geht dann komplett auf Osttiroler Straßen in Szene. „Ich freue mich schon extrem. Ich hoffe, meine Form bleibt so wie sie ist.“

Pernsteiner zeigt sich drei Wochen vor der Italien-Rundfahrt ebenfalls in starker Verfassung, am zweiten Tag wie Gall in der Ausreißergruppe und dann als zurückbeorderter Helfer seiner Kapitäne Bilbao und Mikel Landa. „Ich denke, ich bin super in Form zur Zeit, ich kann zufrieden sein. Ich war ziemlich viel am Limit, zuerst in der Gruppe und dann noch den Sprint vorbereiten, aber es war ein perfekter Tag für das Team“, betonte der 31-jährige Kletterspezialist aus der Buckligen Welt.

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