Nach insgesamt 354 Runden auf dem 13,629 Kilometer langen Circuit de la Sarthe hatten Lotterer, Benoit Treluyer (FRA) und Marcel Fässler (SUI) 13,854 Sekunden Vorsprung auf Simon Pagenaud, Sebastien Bourdais und Pedro Lamy.
Der Niederösterreicher Wurz vergab durch einen Ausritt gut fünf Stunden vor Schluss die Chance auf seinen dritten Sieg nach 1996 und 2009. Durch die Reparatur des Peugeot 908 büßte man vier Runden ein, gemeinsam mit Anthony Davidson (GBR) und Marc Gene (ESP) blieb nur der vierte Platz, zwei Runden hinter dem Markenkollegen Nicolas Minassian.
Wurz: "Dann ist mir Talent ausgegangen"
Kurz vor zehn Uhr am Sonntagvormittag kam Wurz von der Strecke ab. "Ich habe hart gepusht, war 50 Zentimeter von der Linie weg, dann ist mir das Talent ausgegangen", sagte der 37-Jährige und suchte nicht nach Ausflüchten. Beim Anprall wurde die rechte Vorderseite beschädigt, der frühere Formel-1-Pilot rettete sich in die Box, die Chance auf den Sieg war aber dahin. "Das war mein erster Fahrfehler seit 2008", erklärte Wurz. "So ist das Leben, jetzt können wir nur noch zuschauen, wie die anderen um den Sieg fahren."
Der ehemalige Vorarlberger Formel-1-Pilot Christian Klien (Aston Martin) schied aus, Dominik Kraihamer musste nach einem Unfall mit einem Oreca (LMP2-Klasse) aufgeben. Richard Lietz klassierte sich mit einem Porsche 911 RSR des Felbermayr-Teams in der GTEPro-Klasse an der vierten Stelle.
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