"Rapid hat alle Auflagen der Liga, der Behörde und der Exekutive übererfüllt", versicherte der Funktionär. "Daher sind wir neugierig, was uns vorgehalten wird, was wir unterlassen haben oder was die Alternative zu den getroffenen Maßnahmen gewesen wäre", so Kuhn, der die schriftliche Langversion des Urteils der Fußball-Richter Ende der Woche erwartet. "Wir werden alles besprechen und prüfen."
Rapid hat dann 14 Tage Zeit, neuerlich Einspruch einzulegen. Wenn die Grün-Weißen nochmals ihr Veto einlegen, wird sich damit das Protest-Komitee in zweiter Instanz damit beschäftigen.
200 Ultras stürmten Platz
Die Rapidler sind nach den schweren Ausschreitungen während des Wiener Derbys am 22. Mai zur höchsten Strafe der Bundesliga-Geschichte verurteilt worden. Beim Stande von 0:2 im Hanappi-Stadion waren rund 200 Ultras auf das Feld gestürmt, um ihren Unmut über die Leistung kundzutun. Der Abbruch erfolgte in der 26. Minute. Die Partie wurde mit 3:0 für die Gäste strafverifiziert.
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