21.01.2005 11:12 |

Fastfood im Test

Burger sind besser als ihr Ruf

Ob Burger King oder McDonalds: Viele Burger sind besser als ihr Ruf. Von 19 getesteten Burgern aus Fast-Food- Restaurants oder dem Supermarkt wurden acht als "gut", zehn als "befriedigend" und einer als "ausreichend" eingestuft, berichtet die Stiftung Warentest.
"Der Cheeseburger von McDonalds ist der Testsieger.Er ist für alle Altersklassen - also Kinder, Jugendlicheund Erwachsene - in den Nährwerten pro Portion gut und kanndamit überall als Hauptmahlzeit eingesetzt werden und gibtnoch genug Raum, einen Saft dazu zu trinken", sagt die Projektleiterinbei Stiftung Warentest, Birgit Rehlender. 284 Kilokalorien bringtder Cheeseburger in die Bilanz ein, 113 Gramm auf die Waage, davon11 Gramm Fett und 15 Gramm Eiweiß.
 
Schlusslicht wurde der "Chicken Supreme" von BurgerKing. Der mit 228 Gramm größte Burger sei fürKinder zu fett und zu salzig. Bei 570 Kilokalorien kann von einemmageren Geflügelburger nicht die Rede sein. Die Produkteaus dem Kühlregal seien meist aus fettreicherem Schweinefleisch,dennoch erhielten drei die Wertung "gut", ebenso die drei tiefgefrorenen Burger.
 
Problemzone Pommes
Das Problem bei Fast Food seien nicht die Burger,sondern die meist in den Menüs dazu gehörenden Pommesfrites. "Wer sich dazu noch eine Extraportion Majo bestellt, isstzu viel", heißt es im Heft. Das Essen addiere sich dannauf rund 800 Kalorien, fast doppelt so viel, wie für eineHauptmahlzeit für Grundschüler angebracht sei. Würdendie Burger nicht täglich verzehrt und nicht zwei oder dreiauf einmal, dann seien sie "ordentliche Produkte, auf keinen Fallschlechte Lebensmittel", sagte Rehlender.
 
Überhaupt sollte man auf Supersize-Menüsverzichten - die bringen schlichtweg zu viele Kalorien!
Donnerstag, 13. Mai 2021
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