Die Olympischen Winterspiele in Peking haben Österreichs Alpinen und Snowboarderinnen und Snowboardern mit je drei Goldmedaillen gehört. Dank dem Triumph im Mixed-Team-Parallelbewerb am Sonntag hatten die Alpinen mit drei Gold-, drei Silber- und einer Bronzemedaille die Nase knapp vor den Snowboardern (3-1-0) und setzten gerade noch ihre Serie als erfolgreichste Sparte fort.
46 Jahre ist es her, dass die Alpinen zuletzt nicht die Nummer eins im ÖOC-Team waren. In Innsbruck 1976 lagen die Skispringer (1-1-1) vor den Alpinen (1-1-0).
Auch in der „ewigen“ ÖOC-Winterbilanz machte Snowboard einen bemerkenswerten Sprung. Mit nun fünfmal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze überholten die Boarder die Nordischen Kombinierer (3-2-11) und liegen auf Platz fünf. Skispringen (7-10-10), Eiskunstlauf (7-9-4) und Rodeln (6-10-9) sind in Reichweite, von den Alpinen ist man freilich weit entfernt. Sie holten seit 1924 128 Medaillen (40-44-44) und damit mehr als die Hälfte der insgesamt 250 olympischen Winter-Medaillen.
Hier die 18 ÖOC-Medaillen der XXIV. Winterspiele in Peking nach Sportarten:
Ski alpin 3(Gold) 3(Silber) 1(Bronze) 7(Gesamt)
Snowboard 3 1 0 4
Skispringen 1 1 0 2
Rodeln 0 2 1 3
Langlaufen 0 0 1 1
Nord. Kombination 0 0 1 1
Hier die ÖOC-Winter-Bilanz nach Sportarten:
Ski alpin 40(Gold) 44(Silber) 44(Bronze) 128(Gesamt)
Skispringen 7 10 10 27
Eiskunstlauf 7 9 4 20
Rodeln 6 10 9 25
Snowboard 5 2 4 11
Nord. Kombination 3 2 11 16
Eisschnelllauf 1 2 3 6
Langlauf 1 2 3 6
Bob 1 2 0 3
Biathlon 0 3 3 6
Skeleton 0 1 0 1
Ski Cross 0 1 0 1
Gesamt
71(Gold) 88(Silber) 91(Bronze) 250(Gesamt)
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