So, 24. Juni 2018

Sympathiewerte

16.05.2011 09:55

"Krone"-Umfrage : So beliebt sind Innsbrucks Politiker

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen von vier Gruppierungen würde sich aus heutiger Sicht bei den Innsbrucker Gemeinderatswahlen im kommenden Jahr abzeichnen. Doch wie beliebt und bekannt sind Innsbrucks Spitzenpolitiker eigentlich? IMAD hat dies für die "Krone" recherchiert. Im Zuge der IMAD-Umfrage wurden 400 wahlberechtigte Innsbrucker im Mai telefonisch befragt, die Schwankungsbreite liegt bei maximal (+/-) 4,9 Prozent.

Bei der Frage nach der Bekanntheit liegt erwartungsgemäß BM Christine Oppitz-Plörer mit 95% voran. Dahinter folgen Rudi Federspiel mit 90,4%, Marie-Luise Pokorny-Reitter (SPÖ) mit 87,5%, Franz X. Gruber (ÖVP) mit 70,4% sowie SPÖ-Stadtparteichef Ernst Pechlaner (58,2%) und die Grüne Sonja Pitscheider (22,9%).

"Auffallend ist, dass Gruber in den letzten Monaten deutlich aufholen konnte, während Pechlaner seit seinem Einstieg in die Innsbrucker Gemeindepolitik nicht wirklich an Bekanntheit zulegen konnte. Auch Sonja Pitscheider von den Grünen liegt bei einem Wert, den sie bereits vor einigen Monaten hatte", analysiert Politikwissenschafter Professor Christian Traweger von der Uni Innsbruck für die "Krone".

Oppitz-Plörer beliebt
Und wie schaut es mit den Beliebtheitswerten aus? Oppitz-Plörer finden laut IMAD 62,3% eher sympathisch, 18,9% eher nicht. Pokorny-Reitter finden 60,3 eher und 23,7% nicht sympathisch. Bei Gruber steht es 58,4% zu 12,6%, bei Pechlaner 44,4% zu 14,7% und bei Pitscheider 40,5% zu 19,1%. Nur Rudi Federspiel polarisiert enorm: Ihn finden weniger Leute (41,7%) eher sympathisch als nicht sympathisch (42,9%).

"Bezüglich Sympathie fällt auf, dass Ernst Pechlaner und Sonja Pitscheider von mehr als 40 Prozent nicht zugeordnet werden konnten, was möglicherweise auf eine fehlende, klare Positionierung der Betroffenen zurück zu führen ist", erklärt Traweger.

76% mit Stadt zufrieden
Grundsätzlich mit der Entwicklung von Innsbruck sind übrigens 76,3 Prozent zufrieden. Bei der Frage nach den wichtigsten Themen liegt die Kinder- und Jugendbetreuung (54,3%) vor Verkehr (52%), Wohnen (39,6%), Soziales (38,9%), Sicherheit (37,5%) sowie Kultur und Veranstaltungen (29,8%). "Das Thema Verkehr wurde von vielen Befragten speziell wegen der derzeitigen Baustellensituation genannt", weiß Professor Christian Traweger.

von Markus Gassler, Tiroler Krone

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.