27.01.2022 14:45 |

Vater unter Verdacht

Pestizid wohl schuld an Tod von Kindern in Bayern

In Bayern wurden vor ein paar Tagen zwei Kinderleichen tot in einem Wohnhaus aufgefunden - Ermittler fanden nur heraus, dass ein Schädlingsbekämpfungsmittel schuld am tragischen Tod des vierjährigen Buben und des fünfjährigen Mädchens gewesen sein könnte. Zuvor war angenommen worden, dass die Geschwister an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben sein könnten.

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Am Montagmorgen wurden die Kinderleichen in einem Wohnhaus in Karlstein entdeckt. Auch der Vater (49) wurde verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Mutter war nicht vor Ort gewesen, da die Eltern der Kinder getrennt lebten.

Führte Einsatz von Pestizid zu chemischer Reaktion?
Die Exekutive ging von einem Unglück aus, vermuteten eine defekte Heizung als Ursache. Doch wie sich herausstellte, könnte der unsachgemäße Gebrauch eines Schädlingsbekämpfungsmittels zu der Tragödie geführt haben. Bei Vernehmungen habe der Vater erklärt, dass er bei Handwerkerarbeiten so ein Mittel verwendet habe. Die Ermittler vermuten, dass es zu einer chemischen Reaktion gekommen sein könnte, bei der Phosphorwasserstoff freigesetzt wurde. Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung der Rechtsmedizin zur genauen Bestimmung des verwendeten Mittels stehe allerdings noch aus.

Ermittlungen gegen Vater wegen fahrlässiger Tötung
Nun wird gegen den Vater wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung in zwei Fällen ermittelt. Der 49-Jährige befindet sich noch immer im Krankenhaus. Das Haus ist derzeit noch unbewohnbar, wie deutsche Medien berichteten.

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