ICE Hockey League

„Unfit“-Erklärung der Capitals hat böse Folgen

Eishockey
25.01.2022 20:09
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Das am Sonntag ausgefallene Spiel der Vienna Capitals gegen den VSV in der ICE Hockey League ist aufgrund der eigenmächtigen „Unfit“-Erklärung der Wiener mit 0:5 strafbeglaubigt worden. Die von mehreren Corona-Fällen betroffenen Wiener hatten sich einen Tag vor dem Match noch vor einer Entscheidung der Liga als „nicht spielfähig“ erklärt. Die zuständige Liga-Instanz entschied am Dienstag mit dem Verweis auf die geltenden Bestimmungen auf eine Strafverifizierung.

Die Capitals nahmen das Urteil mit Unverständnis zur Kenntnis. „Wir können die Entscheidung der Covid-Sonderkommission nicht nachvollziehen“, erklärte General Manager Franz Kalla in einer Aussendung der Wiener. Der Verein prüft demnach derzeit alle rechtlichen Möglichkeiten. Gegebenenfalls werde man gegen den Entschluss der Liga berufen, hieß es darin.

Die Capitals waren bereits am Freitag bei Ljubljana (4:5 n.V.) stark ersatzgeschwächt angetreten. Sie wollten laut eigenen Angaben bereits diese Begegnung verschieben, die Liga lehnte den Antrag aber ab. Wie Kalla nun ausführte, habe vor dem Auftritt in Laibach „bereits die ausdrückliche Empfehlung der Liga-Ärztekommission vorgelegen, dass das Spiel in Slowenien zu verschieben wäre, falls neben den vier bestätigten Corona-Fällen in der Mannschaft noch ein weiterer dazukommt.“

Von zwei Verdachtsfällen sei dann noch einer während der Partie in Laibach bestätigt worden, die zweite Bestätigung erfolgte dann Samstag-Vormittag. Mit mittlerweile sechs Corona-Fällen und weiteren Verletzten folgte dann die eigenmächtige „unfit to play“-Erklärung. Die Liga hätte erst am Spieltag über die Durchführbarkeit entschieden, das war den Caps zu kurzfristig. Man wollte auch ein neuerliches Zusammenkommen der Spieler vermeiden. „Wir würden wieder so entscheiden. Sobald es um die Gesundheit geht, gibt es keine Alternativen“, betonte Kalla.

Dass die Liga die Partie nun u.a. strafverifizierte, weil laut Spielplan eine Neuaustragung aufgrund des für den VSV vorgegebenen Spielkalenders bis zum Ende des Grunddurchgangs nicht möglich sei, ärgerte die Capitals zusätzlich. „Im Gegensatz zu anderen Teams war das Spiel gegen den VSV unsere erste Partie, die wir Corona-bedingt nicht spielen konnten. Jetzt werden wir offenbar von der Liga dafür bestraft, dass sie aufgrund vieler Nachtragsspiele keinen weiteren freien Termin findet“, meinte Kalla.

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