Messen geplant

EM-Arena soll nun zu Kulturtempel werden

Kärnten
05.05.2011 10:25
Die unsichere Zukunft der Austria Klagenfurt bereitet den Stadtpolitikern viel Kopfzerbrechen. Geht der Klub pleite, könnte das die Stadt im schlimmsten Fall 16 Millionen Euro an Vorsteuer kosten. Schließlich könnten der Sportpark GmbH dann Einnahmen fehlen und die Steuer fällig werden. Um das zu verhindern, werden Messen, Vernissagen und Kulturevents im Stadion geplant.

"Wir hoffen, dass mit der Austria ein Fußballklub hier bleibt, aber wir würden notfalls auch ohne den Klub überleben", beruhigt Sportpark-Chef Daniel Greiner. Wie viel der Sportpark jährlich einnehmen muss, dürfe er nicht sagen. "Krone"-Recherchen zufolge sind es zumindest 250.000 Euro. Die Einnahmen werden durch die Vermietung von Geschäftsräumen, Büros, Trainingsplätzen, der Sporthalle und der Vermarktung von Werbeflächen lukriert. Mehr geht derzeit nicht. 

Denn die Fertigstellung des Stadions und der multifunktionellen Ballspielhalle ist ja drei Jahre nach der EURO noch nicht erfolgt. Greiner: "Uns sind daher in Gesprächen mit Großveranstaltern die Hände gebunden, da wir noch immer nicht die ganze Infrastruktur anbieten können." Deshalb gingen ja auch ein Elton-John-Konzert, das Cupfinale und ein Motocross-Event verloren.

"Sport und Kultur passen ja zusammen"
Sportstadtrat Jürgen Pfeiler, der auf die Finanzierungszusage des Bundes für die Fertigstellung wartet, will aber künftig neben Fußball und Konzerten auch Kulturevents und Messen im Sportpark etablieren. "Das bringt Einnahmen. Und Sport und Kultur passen ja zusammen."

von Christian Rosenzopf, Kärntner Krone

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