15.01.2022 06:15 |

Arbeiterkammer warnt

Mit falscher Bitcoin-Homepage viel Geld verloren

Das große Geld hatte sich ein Kärntner erhofft, als er sich im Internet auf einer Webseite auf ein Bitcoin-Geschäft einließ. Doch anstatt des Geldregens setzte er 45.000 Euro in den Sand. Die Arbeiterkammer warnt vor derartigen Betrügereien aus dem Ausland, das Geld ist in den meisten Fällen für immer verloren.

Der Kärntner war zufällig auf eine Bitcoin-Webseite gestoßen, die bei geringem Einsatz von nur 250 Euro das große Geld versprach. Doch im Laufe der Zeit erfanden die Betrüger noch mehr Gründe, warum der Kärntner noch mehr Geld investieren müsse, um eine Gewinnauszahlung zu erhalten.

Zahlung in Raten
Der betroffene zahlte zuerst 20.000 Euro für einen Teilkauf eines Bitcoins ein, um später angebliche 55.000 Euro zu erhalten. Auf einem gefälschten Online-Bitcoinkonto konnte der Kärntner verfolgen, wie sich die Bitcoins augenscheinlich vermehren. In Summe investierte das Betrugsopfer 45.000 Euro, die jetzt wohl für immer weg sind.

„Es ist für Strafverfolgungsbehörden meist schwer, an die Drahtzieher zu kommen, da sie ihren Sitz fast immer im Ausland haben“, warnt Herwig Höfferer von der Arbeiterkammer.

Wilfried Krierer
Wilfried Krierer
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Montag, 17. Jänner 2022
Wetter Symbol
(Bild: stock.adobe.com, Krone KREATIV)