Für sichere Rückkehr

Vor Schulstart ruft Politik jetzt zum Testen auf

Ein Schulstart mit Frühwarnung: Wenn am Montag rund 250.000 Kinder und Jugendliche in die Schulen und Kindergärten zurückkehren, wird sich automatisch auch das Infektionsgeschehen im Land weiter erhöhen. Die Landespolitik appelliert daher nun an alle Lehrer, Schüler und Eltern, sich am Wochenende zu testen!
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Mit Maske - und hoffentlich ohne Virus - geht es für 250.000 Kinder und Jugendliche im Land am Montag wieder zurück in die Bildungshäuser. Auf dem Stundenplan stehen dann erst einmal das Lernen der neu verordneten Corona-Regeln in der Schule sowie das Durchführen der Corona-Testungen. Damit die böse Überraschung beim Eintrudeln der Ergebnisse am Dienstag aber in möglichst vielen Haushalten ausbleibt, appelliert die Landespolitik nun an alle Schüler, Eltern und Lehrer sich noch vor der Rückkehr in die Klassen am Wochenende einem PCR-Test zu unterziehen.

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Nutzen sie mit Ihren Kindern unser Angebot an PCR-Tests, damit wir sicher ins neue Jahr starten können!

Ulrike Königsberger-Ludwig, Landesrätin für Gesundheit (SPÖ)

„Nutzen Sie am Wochenende bitte das flächendeckende Angebot an Antigen- und PCR-Testungen im Land“, betonen Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig unisono. Besonders bei der so hochinfektiösen Omikron-Variante sei oberste Vorsicht geboten, heißt es. Alleine am Freitag wurden landesweit 479 neue Fälle in Zusammenhang mit der Mutation bekannt – ein neuer Höchstwert!

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Es ist für die Familien, aber auch für die Gesellschaft wichtig, dass Schulen und Kindergärten offen bleiben!

Christiane Teschl-Hofmeister, Landesrätin für Bildung (ÖVP)

2021 mussten 189 Kinder mit Corona ins Spital
Wie hoch das gesundheitliche Risiko offener Schulen für Kinder vor dem Beginn der Omikron-Welle war, zeigen Daten des Sanitätsstabes, die der „Krone“ vorliegen. Im Jahr 2021 mussten 87 Kinder im Alter von null bis neun, und 102 Jugendliche im Alter zwischen zehn und 19 Jahren mit Corona ins Spital. Aktuell müssen vier Kinder im Alter zwischen eins bis elf Jahren ob der Schwere ihrer Erkrankungen in Landeskliniken versorgt werden. Auch Karl Zwiauer, Impfexperte der Landesgesundheitsagentur, warnt: „Es mehren sich die Hinweise darauf, dass auch Kinder und Jugendliche nach milden oder asymptomatischen Verläufen langfristig unter Long Covid leiden können!“

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