03.01.2022 16:00 |

Weihnachtsaktion

Wiener Gastro-Gutschein für jeden Teilnehmer

28.000 Buchungen gingen bei der Aktion Wiener Weihnachtszuckerl ein. Weniger als gedacht, zum Vorteil der Teilnehmer.

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Mit der gemeinsamen Aktion von Stadt Wien und Wirtschaftskammer sollte das Weihnachtsgeschäft am letzten Adventwochenende noch einmal angekurbelt werden. Bei der Präsentation ging man von einem Gesamtumsatz von rund 40 Millionen Euro aus.

Einkaufsrechnungen von diesem Wochenende konnten bis Silvester für die Aktion hochgeladen werden. Es zählten nur Belege von Wiener Geschäften des stationären Handels, die während des jüngsten Lockdowns schließen mussten. Unternehmen, die geöffnet hatten, wie Supermärkte, waren ausgenommen.

Pro Rechnungssumme gibt es die Hälfte als Gastrogutschein zurück, bis zu einem Maximalbetrag von 100 Euro. Die Stadt Wien und die Wirtschaftskammer stellten gemeinsam vier Millionen Euro dafür bereit. Somit wären sich mindestens 40.000 Gastro-Gutscheine ausgegangen.

Bei mehr Teilnehmern hätte das Los entschieden. Ein Tombolaverfahren wurde angekündigt. Grund: Es sei davon auszugehen, dass deutlich mehr Rechnungen eingereicht werden als Mittel zur Verfügung stehen, so Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) bei der Präsentation. Dem war nicht so: Laut der Wirtschaftskammer reichten rund 28.000 Kunden ihre Rechnungen bis zum Stichtag ein. Womit maximal 2,8 Millionen Euro an Gastrogutscheinen fällig werden.

Diese Summe wird sich weiter reduzieren, da nicht alle Rechnungen den Höchstbetrag für den Gutschein ausschöpfen werden. Zugleich müssen noch Doubletten und nicht zulässige Belege herausgefiltert werden.

„Eine Verlosung ist wahrscheinlich nicht notwendig“, bestätigt die Wirtschaftskammer. Wegen des nicht ausgeschöpften Geldes würden noch Gespräche mit der Stadt laufen.

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