29.12.2021 11:30 |

Regel „eine Frechheit“

„Genderwahn!“ Schweizer Ski-Boss wettert gegen FIS

Vor Olympia ist die angespannte Stimmung immer mehr in der Ski-Welt zu spüren. Zuletzt wetterte der Cheftrainer der Schweizer Ski-Herren Thomas Stauffer gegen den Weltverband und zwar wegen der neuen Gender-gerechten Regelungen.

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Wie die Zeitungen des Schweizer Medienverlages „Tamedia“ berichten fühlt sich Stauffer ob der gender-spezifischen Olympia-Regelungen des Ski-Weltverbandes benachteiligt. Demnach musste sowohl das Schweizer als auch das österreichische Kontingent um zwei Leute, auf 22 Peking-Startende gekürzt werden. Und die müssen von den Geschlechtern her ausgeglichen verteilt werden. Sprich: Elf Frauen und elf Herren dürfen dabeisein.

Grund genug für Stauffer, von einem „Geschlechterwahn“ und „politischer Entscheidung der FIS“ zu sprechen. „Die FIS hat sie in ihrem Genderwahn gefällt. Wer diese Regel aufgestellt hat, hat nicht allzu viel überlegt. Das Reglement ist eine Frechheit, das Ganze hat mit Sport nicht mehr viel zu tun.“

Alte Regelung besser?
Stauffer, der zuvor in Skandinavien als Cheftrainer beschäftigt war, findet die alte Regelung, die besagt, dass nur die Allerbesten einer Nation starten dürfen, besser. So konnte er damals als Schweden-Trainer mehr Frauen als Männer aufstellen. Nun würde er das Gegenteil anstreben, weil derzeit die Herren bei Swiss Ski einfach bessere Resultaten bringen, als die Damen.

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