29.12.2021 10:00 |

Energiekosten

Salzburger Arbeiterkammer ortet viel Sparpotenzial

Österreich erlebt gerade das kälteste Jahr seit 2010, zudem haben sich die Energiepreise im November im Vergleich zum Vorjahr um satte 26,3 Prozent erhöht. Dieser Mix bringt einkommensschwache Haushalte immer mehr in Zahlungsnot. Salzburgs Arbeiterkammer (AK) rechnet vor, wie sich bis zu 200 Euro sparen ließen.

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Für einkommensschwache Haushalte kann dieser Winter ein strenger werden: Einerseits musste aufgrund des kältesten Jahres seit 2010 bislang schon stark geheizt werden. Andererseits stieg laut Energieagentur der Energiepreisindex im Vergleich zum November 2020 um 26,3 Prozent an.

Bei Peter Eder schrillen die Alarmglocken. Salzburgs Arbeiterkammer-Präsident hat eine Vorstellung, wie Staat oder Land helfen könnte: „Für die Gastronomie gab’s die Mehrwehrtsteuer-Halbierung. Es ist an der Zeit, dass man die Bevölkerung mit ähnlichen Maßnahmen entlastet!“

Die Besteuerung der Energie-Preise zu halbieren, wäre eine rasche und effektive Möglichkeit, die etwa das Land Salzburg als Miteigentümer der Salzburg AG veranlassen könnte. So würden sich bei Gas zwischen 60 und 100 Euro sparen lassen, beim Strom in Ausnahmefällen sogar bis zu 200 Euro.

„Für Bedürftige ist jeder Euro entscheidend!“
„Für Bedürftige kann jeder einzelne Euro entscheidend sein“, weiß Eder. Der auch nicht müde wird zu betonen, dass der Landes-Heizkostenzuschuss von 150 Euro seit dem Jahr 2008 unangetastet geblieben ist.

 Salzburg-Krone
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