07.01.2005 13:11 |

Asien-Reisende

Umbuchung und Storno in Krisengebiete kostenlos

Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Pazifik rät das Außenministerium dringend davon ab, nach Sri Lanka, Thailand, Südindien, Bangladesh, Indonesien, auf die Malediven und nach Malaysia zu reisen. Wer schon gebucht hat, kann kostenlos stornieren, erklärt der Verein für Konsumenteninformation.
"Eine Naturkatastrophe dieses ungeheuren Ausmaßesist zweifellos ein Wegfall der Geschäftsgrundlage füreine Erholungsreise", sagt Peter Kolba, Leiter des Bereiches Rechtbeim Verein für Konsumenteninformation (VKI). "In einem solchenFall kann man von einer gebuchten Reise in die betroffenen Urlaubsdestinationenkostenlos zurücktreten".
 
Umbuchen möglich, aber schwierig
Stornos und Umbuchungen für Reisen, die vordem 31. Jänner (Sri Lanka, Phuket) bzw. dem 16. Jänner(Malediven) begonnen hätten, sind kostenlos. Manche Reiseveranstalterdehnen die Deadline für Reise-Umbuchungen bzw. Stornos, dienach Khao Lak bzw. Phuket geplant waren, sogar auf 30. April bzw.31. Oktober aus.
 
Umbuchen ist in den meisten Fällen aber schwierig,da die meisten vergleichbaren Ziele, wie Mauritius, bereits ausgebuchtsind.
 
Austrian Airlines Group
Für alle Abflüge bis 31.1.2005 nach Colombound Phuket gewährt die Austrian Airlines Group kostenloseUmbuchungsmöglichkeiten auf die gleiche oder andere Flugroutender Austrian Airlines Group und ermöglicht darüber hinausein kostenfreies Storno mit Rückerstattung des Flugtarifes,wenn vom Fluggast gewünscht.
 
Für Urlauber, die ihren Reiseantritt nachdem 31. Jänner planen, müssen die Kosten für eineStornierung bzw. Umbuchung voraussichtlich selbst tragen, es seidenn, Nachbeben oder Seuchen brechen im angepeilten Urlaubszielaus.
 
Für Flüge nach Malé gilt lautAUA, in Abstimmung mit den Reiseveranstaltern, oben genannte Regelunggleichlautend vorerst für alle Abflüge bis 16.1.2004.
 
Urlauber wollen Entschädigung
Jene, die vorzeitig ihren Urlaub abbrechen mussten,erwarten sich von den Reiseveranstaltern großzügigeEntschädigungen. Jahrelange Rechtsstreitigkeiten könntendie Folge sein.
Freitag, 18. Juni 2021
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