Die AMAG Austria Metall AG aus Ranshofen (OÖ) hat im Vorjahr um rund ein Fünftel weniger Gewinn erzielt, der Umsatz stieg dagegen leicht an. Unterm Strich stand ein Gewinn nach Steuern von 34,0 Millionen Euro, das war um 21,3 Prozent weniger als im Jahr davor.
Der stark von der Handelspolitik beeinflusste Wettbewerb habe für Margenrückgänge gesorgt, Stabilisierungsmaßnahmen hätten die Auswirkungen aber abgefedert, teilte der Aluminiumerzeuger aus dem Innviertel am Freitag zu seinem Jahresergebnis mit.
US-Zölle und Wettbewerbsdruck
Die Umsatzerlöse stiegen um 2,1 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro. Der gestiegene Aluminiumpreis konnte einer geringeren Absatzmenge entgegenwirken. Mit 417.600 Tonnen lag der Absatz um 1,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen sank um 23,5 Prozent auf 137 Millionen Euro. „Ein insgesamt zunehmender Wettbewerbsdruck, Auswirkungen infolge der US-Zölle sowie anhaltend hohe Energie- und Personalkosten am Standort Ranshofen“ hätten den Margendruck erhöht, schreibt das Unternehmen.
Stärkere Nachfrage erwartet
Auch für das heurige Jahr rechnet die AMAG mit einem volatilen Umfeld mit handelspolitischen Unsicherheiten – vor allem aufgrund der Aluminiumzölle in den USA. Allerdings werde für den Weltmarkt eine stärkere Nachfrage nach Primär- und Sekundäraluminium erwartet. Als Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr will der Vorstand 0,75 Euro je Aktie vorschlagen.
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