Rutschige Straßen

Glatteis führte zu mehreren schweren Unfällen

Eisglatte Straßen nach plötzlich gefrierendem Regen haben am Donnerstagabend und in der Nacht auf Freitag auch in Oberösterreich für eine Reihe von Verkehrsunfällen gesorgt. Auf der Innkreisautobahn (A8) wurde ein Ehepaar aus Deutschland nach einer Kollision mit einem auf der Fahrbahn stehenden Auto schwer verletzt, auf der Pyhrnautobahn (A9) prallten mehrere Fahrzeuge in ein Stauende und im Bezirk Schärding drohte ein Pkw nach einem Unfall in die Donau abzurutschen.

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Zunächst war gegen 20.30 Uhr eine 33-jährige Frau auf der Innkreisautobahn bei Aistersheim nach Eisregen ins Schleudern geraten. Das Auto kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand. Ein nachfolgender 73-jähriger Pkw-Lenker aus Deutschland konnte nicht mehr ausweichen und prallte gegen das stehende Fahrzeug. Dabei wurden der Mann und seine 77-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Beide wurden von der Rettung ins Krankenhaus nach Ried im Innkreis eingeliefert. Die 33-Jährige und ihre Kinder im Alter von neun und elf Jahren wurden ebenfalls verletzt und ins Klinikum Wels gebracht.

Serie von Auffahrunfällen
Kurz nach 21.00 Uhr kam es auch auf der Pyhrnautobahn (A9) zu einer Serie von Auffahrunfällen. Nach einer Sperre des Trettertunnels bei Schlierbach hatten mehrere Fahrzeuge vor der Tunneleinfahrt angehalten. Wegen des einsetzenden Eisregens konnten ein Lkw und vier Pkw nicht mehr rechtzeitig vor dem Stauende anhalten. Sie kollidierten miteinander, dabei erlitten drei Personen leichte Verletzungen. Zur gleichen Zeit hielt auch ein Autolenker (61) in Sierning sein Auto vor einer Kreuzung an, da die Fahrbahn spiegelglatt war. Eine nachfolgende Lenkerin (35) konnte nicht mehr anhalten, rutschte gegen den vor ihr stehenden Pkw und schob diesen gegen ein Verkehrszeichen. Dabei erlitten der 61-Jährige und seine Beifahrerin (60) leichte Verletzungen.

Auto drohte in Fluss abzugleiten
Gegen 1.15 Uhr geriet dann eine 26-jährige Frau aus Deutschland mit ihrem Pkw auf der Nibelungenstraße (B130) bei Esternberg auf der eisglatten Fahrbahn in einer lang gezogenen Kurve ins Schleudern. Der Wagen durchstieß ein Geländer, überschlug sich über eine zwei Meter hohe Betonmauer und verfing sich in den Stauden der Uferböschung der Donau. Das auf dem Dach liegende Auto drohte in den Fluss abzugleiten. Die Frau und ihr 23-jähriger Beifahrer konnten sich selbst aus dem schwerbeschädigten Pkw befreien. Sie erlitten lediglich leichte Verletzungen. Der Unfallwagen wurde von der Feuerwehr abgesichert und soll im Laufe des Freitags geborgen werden.

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