15.12.2021 16:00 |

Die Skitouren-Profis

Weltcup-Starter gehen gestriegelt auf den Berg

 Salzburgs Skibergsteiger gehen zuversichtlich in die neue Saison. Die Weltcup-Starter Sarah Dreier und Jakob Herrmann waren vor dem Auftakt in Italien noch beim Friseur.

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Skitourengehen verbinden die meisten wohl mit Genuss. Von tief verschneiten Landschaften und herrlichem Bergpanorama hat man als Leistungssportler aber nur selten was. „Während eines Wettkampfes kann man es nicht wirklich genießen“, weiß Sarah Dreier, die die „Krone“ während eines Friseurtermins erreichte.

Als hauptberufliche Lehrerin (Deutsch und Sport) profitierte sie von den Ferien, hielt sich auf dem Rennrad und mit Laufeinheiten fit. „Wir Skibergsteiger werden im Sommer gemacht“, grinst Dreier. Die 26-Jährige legt den Fokus aufs „Vertical“, verzichtet lieber auf die Abfahrt nach dem Anstieg. Ihr Respekt davor, mit knapp 100 Sachen den Berg hinunterzupreschen, sei zu groß, auch wenn sie eine gute Skifahrerin sei. Ihre Ziele für die Saison? „Ich möchte verletzungsfrei bleiben und meine Form der Vorbereitung bestätigen.“ Die erste Chance dafür gibt’s ab morgen, wenn im italienischen Ponte di Legno/Adamello die ersten Bewerbe starten.

Dort auch dabei ist der Werfenwenger Jakob Herrmann, ebenfalls mit neuem Haarschnitt. Der 34-Jährige zählt im „Individual“ (mehrere Anstiege und Abfahrten im Gelände) zu den stärksten Athleten. Letzte Saison verpasste er den Auftakt aufgrund eines Ellbogenbruchs, den er sich zu Faschingsbeginn 2020 beim Überfahren eines Bahngleises auf dem Rad zugezogen hatte.

„Ich fühle mich irrsinnig stark, gehe mit einem sehr positiven Gefühl in den Winter“, weiß Herrmann, der mit einem Platz unter den ersten fünf im Weltcup liebäugelt. Er wolle es aber „ganz gechillt“ angehen. Das klingt dann doch auch ein bisschen nach Genuss.

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