Besondere Pflege nötig

Gut geschützte Hundepfoten bei Schnee und Kälte

Pünktlich zum ersten Schnee, wird auf unseren Straßen wieder Streusalz und Rollsplit ausgebracht - aber nicht für jeden ist das auch verträglich. Der Winter in der Stadt kann Hundepfoten stark zusetzen, denn die herrschenden Bedingungen verursachen oftmals Schnitte und Schürfwunden.

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Jeder gesunde Hund freut sich über einen ausgiebigen Spaziergang, und im Schnee zu toben ist ein großes Vergnügen. Damit dem Tier aber keine gesundheitlichen Nachteile entstehen, muss man in dieser Jahreszeit sein Augenmerk auf die empfindlichen Pfoten unserer Vierbeiner lenken.

Bei Temperaturen unter dem Nullpunkt ist es zum Beispiel sinnvoller, mehrere kleine Runden durch die Winterlandschaft über den Tag zu verteilen, als täglich eine große Tour zu drehen.

Unser Tipp

Pfotenschutzcreme zum Selbermachen von Sól, Mitarbeiterin der tierärztlichen Versorgung im „neunerhaus“ Wien:

  • Zwölf Gramm Bienenwachs und 45 Gramm Olivenöl im Wasserbad schmelzen.
  • Gefäß aus dem Wasserbad nehmen, unter ständigem Rühren (Holzspatel) 20 Gramm Sheabutter und zum Schluss 20 Gramm Ringelblumensalbe beimengen.
  • Abfüllen, auskühlen lassen. Bitte im Kühlschrank aufbewahren (hält etwa zwei Monate).

Gute Pflege für die Gassi-Runde
Folgende Maßnahmen schützen die Pfoten Ihres Hundes im bei winterlichen Verhältnissen: Pfotenballen bereits vor dem Spaziergang mit Hirschtalg, Vaseline oder einer guten Pfotenschutzsalbe eincremen. Das bietet Schutz und macht die Haut geschmeidig. Zu langes, überstehendes Fell zwischen den Zehen kann man vorsichtig mit der Schere stutzen, damit sich der Schnee nicht daran verklumpen kann. Für wunde, angegriffene oder sehr empfindliche Hundepfoten ist es empfehlenswert einen Hundeschuh einzusetzen.

Streusalz tut weh
Salz auf der Straße ist für unsere Vierbeiner leider gar nicht gut. Ein Muss nach jedem Gassi gehen ist das Waschen der Hundepfoten. Dabei reicht es in der Regel, jede Pfote kurz in eine Schale mit lauwarmem Wasser zu tauchen und dabei mit den Fingern einmal durch den Zwischenzehenbereich zu streichen.

Abhilfe bei Verletzungen
Wenn die Hundepfoten bereits verletzt sind, hilft die regelmäßige Anwendung einer guten Heilsalbe oder ein Desinfektionsmittel. Damit das Tier nicht gleich alles wieder ableckt, kann man ihm etwas zu knabbern geben, zum Beispiel einen Büffelhautknochen oder Ochsenziemer. Katzenpfoten reagieren ähnlich auf den verunreinigten Schnee.

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(Bild: kmm)