06.12.2021 07:02 |

Mehr Fördermittel

Blackout: Wenn im Kuhstall das Licht ausgeht

Es ist keine Seltenheit mehr, dass extreme Wetterereignisse zu stunden- und sogar tagelangen Stromausfällen führen können. Besonders kritisch kann diese Ausnahmesituation für Bauernhöfe in entlegeneren Gebieten werden. Um die Stromversorgung zu sichern, stockt das Land nun die Fördermittel zur Blackout-Vorsorge auf.
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Das Licht geht aus, Mobilfunk und Internet funktionieren nicht, europaweit bricht das Stromnetz zusammen – auch auf dieses mögliche Blackoutszenario, das von vielen Experten mittlerweile als sehr wahrscheinlich eingestuft wird, versucht sich das Land Kärnten bestmöglich vorzubereiten.

Problematische Stromausfälle
Außerdem verursachen in Kärnten mittlerweile jedes Jahr Unwetter oder heftige Schneefälle problematische Stromausfälle. Vor allem Bauernhöfe in entlegeneren Gebieten mussten bereits tagelang ohne Strom auskommen. Das sorgt vor allem in Kuhställen für erhebliche Probleme. Denn das Melken, Füttern, Misten und Weiden ist dort meist vollautomatisiert. Wie schnell es zu einem großflächigen Stromausfall kommen kann, haben viele Kärntner erst gestern, Sonntag, wegen der heftigen Schneefälle wieder miterlebt.

Budget ausgeschöpft
Um die Stromversorgung am Bauernhof zu sichern, startete Landesrat Martin Gruber im Herbst die Förderung von Elektroumbauten für Notstromaggregate (wir berichteten). „170 Bauern haben das Angebot bereits angenommen. Das Budget in Höhe von 119.000 Euro wurde also vollständig ausgeschöpft“, betont Gruber. „Im Notfall geht es hier nicht nur um den landwirtschaftlichen Betrieb selbst, sondern auch um die Versorgung der Tiere.“

Aktion verlängert 
Weil die Aktion so gut angenommen wurde, wird diese jetzt bis März 2022 verlängert. 105.000 Euro stehen zur Verfügung: „Weitere 150 Bauern werden unterstützt.“

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