29.11.2021 05:55 |

Nur mit 2G ausrücken

Corona plagt auch die Kärntner Bergretter!

Bergretter sind besondere Menschen, die ihre Leidenschaft für Berge teilen und Menschen in Bergnot helfen wollen. Doch Corona macht es auch dieser tollen Einsatzorganisation schwer.

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Mit einem Facebook-Posting sorgte der Lavanttaler Bergretter Jürgen Groß für Aufregung, in dem er sein „Ende der Einsatztätigkeit“ ankündigte, weil laut Empfehlung der Landesleitung nur noch mit einem 2G-Nachweis im Notfall ausgerückt werden soll, was im Rahmen einer Ortsstellenleitersitzung besprochen wurde.

Dieser Beitrag wurde 5000 Mal geteilt
„Das Feedback war gewaltig. 5000 Mal wurde der Beitrag geteilt. Bergretter, Polizisten, Krankenschwestern und viele andere haben mir für mein öffentliches Statement gedankt, weil sie genauso denken wie ich.“

2G-Einsatzregel stößt bitter auf
Groß ist nämlich nicht der Einzige, dem die 2G-Einsatzregel aufstößt: Mehrere Bergretter haben angekündigt, „die Seile niederzulegen“ und aus der Einsatzorganisation auszutreten.

Zitat Icon

Ich will verbinden, nicht trennen, denn ich bin ein leidenschaftlicher Bergretter. Aber ich bin der Meinung, dass man zuerst nachdenken sollte, statt vorschnell etwas zu beschließen!

Jürgen Groß

70 Prozent sind geimpft
70 Prozent der Bergretter sind geimpft. Landesleiter Otmar Striednig: „Ich will keine Spaltung, aber wir sind in einer besonderen Situation. Ich musste feststellen, dass sich die Gesellschaft auch in unseren Reihen widerspiegelt. Die 2-G-Regel, also dass man nur geimpft oder genesen ausrücken soll, ist keine Pflicht, sondern Empfehlung. Denn wir sind keine befehlsorientierte Organisation, sondern treffen Entscheidungen kameradschaftlich.“

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