Nach Corona-Infektion

Aleksandar Dragovic: „Das hat mir riesig wehgetan“

Aleksandar Dragovic hat eine Corona-Infektion hinter sich und brennt auf die Rückkehr ins Nationalteam. Er habe vorübergehend lediglich Geruch und Geschmack verloren. „Ich hatte Glück, dass keine anderen Symptome da waren. Ich bin topfit.“ Die Erkrankung sorgte allerdings dafür, dass der Verteidiger erstmals seit mehr als zehn Jahren aus gesundheitlichen Gründen einen ÖFB-Lehrgang verpasste. „Das hat mir riesig wehgetan. Aber wir sind in der Pandemie, jetzt hat es mich auch erwischt!“

Dragovic will die abschließenden Länderspiele des Jahres gegen Israel und die Republik Moldau nutzen, um mit der ÖFB-Auswahl etwas gutzumachen. Mit 96 Länderspielen ist Dragovic hinter Andreas Herzog (103) bereits die Nummer zwei im ewigen ÖFB-Einsatzranking. Zwei Tore hat der 30-Jährige bisher für Österreich erzielt. Alleine in dieser Saison sind es für Roter Stern Belgrad bereits drei. „Es läuft ganz gut im Moment.“ Unter dem früheren Inter-Mailand-Star Dejan Stankovic werde bei seinem neuen Klub auch das Standardtraining forciert, davon profitiere er.

Das Selbstvertrauen will Dragovic zum Nationalteam mitnehmen. „Wir brauchen wieder ein Erfolgserlebnis über ein, zwei, drei Spiele“, meinte der Routinier. „Wir bekommen zu leichte Gegentore und brauchen zu viele Chancen - da fehlt uns die Leichtigkeit.“ Auch bei der EM sei nicht alles perfekt gewesen, und man habe Erfolg gehabt. „Jetzt ist auch nicht alles schlecht. Wir dürfen nicht alles über den Kopf werfen, wir müssen Ruhe bewahren. Ich weiß, wie viel Potenzial in der Mannschaft steckt.“

Teamchef unter Druck, aber „wir sind Hauptdarsteller“
Dass auch der Job von Teamchef Franco Foda auf dem Spiel steht, ist dem Dauerbrenner bewusst. „Ich weiß, dass Fußball ein Ergebnissport ist und der Trainer am Ende des Tages immer den Kopf hinhalten muss.“

Foda gebe immer 100 Prozent und versuche, das Team zu verbessern. „Die Hauptdarsteller sind aber wir auf dem Platz. Wir haben es vergeigt in den letzten Spielen. Wir wissen, dass wir etwas gutzumachen haben.“

Fehler in Israel
Gegen Israel gilt es vor allem, die Stürmerstars Munas Dabbur und Eran Zahavi in den Griff zu bekommen. Zahavi hat dem ÖFB-Team in den jüngsten drei Duellen sage und schreibe sechs Tore eingeschenkt. „Auch ich habe meinen Teil dazu beigetragen mit meinem Fehler in Israel“, erinnerte Dragovic an das 2:5 im September in Haifa. „Wir müssen schauen, dass wir unsere Fehler minimieren.“

krone Sport
krone Sport
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Freitag, 03. Dezember 2021
Wetter Symbol
(Bild: whow)