02.11.2021 17:49 |

Blutige Nase verpasst

Als „Beste Lehrerin“ geehrt, schlug sie Schülerin

Zwei Tage nachdem Caroline Lee die Ehrung als „Beste Lehrerin“ bekommen hatte, wurde sie nicht nur gefeuert, sondern auch von der Polizei festgenommen. Der 60-Jährigen aus dem US-Bundesstaat Florida wird vorgeworfen, eine Schülerin geschlagen zu haben, weil das Mädchen ihre Auszeichnung kritisiert hatte.

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Lee war 30 Jahre lang Englischlehrerin und postete die Auszeichnung zur „Besten Lehrerin“ stolz auf Instagram. Doch nicht alle freuten sich für sie. Eine Schülerin kritisierte die Wahl, weil sie Lee vorwarf, im Unterricht das rassistische „N-Wort“ benutzt zu haben. Als Lee den Kommentar entdeckte, forderte sie das Mädchen zu einem Gespräch auf. Doch die Schülerin erschien nicht. Weshalb Lee laut Polizeibericht in das Klassenzimmer stürmte, in dem ihre Kritikerin auf den Beginn des Unterrichts wartete. Die Lehrerin forderte die Schülerin wütend auf, ihr zu folgen. Dann ging sie in ihr leeres Klassenzimmer voran und schlug hinter sich und der Schülerin die Tür zu.

Schläge gegen Kopf, Tritt gegen Schienbein
„Lee hat sich dann umgedreht und mir über das Pult hinweg mit der flachen Hand eine Ohrfeige verpasst“, erklärte das Mädchen später. „Dann hat sie mich beschimpft und mit der Faust ein paar Schläge gegen den Kopf verpasst und mich dann auch noch gegen das Schienbein getreten.“ Das Opfer erlitt eine blutige Nase. Die Überwachungskameras bestätigen die Version des Mädchens. Die Pädagogin wurde daher wegen tätlicher Gewalt gegen ein Kind umgehend verhaftet.

 Kronen Zeitung
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