29.10.2021 16:05 |

Volleyball: 20.30 Uhr

Dornbirn-Girls empfangen direkten Verfolger

Drei Siege und zwei Niederlagen stehen nach fünf Spielen auf dem Konto der Volleyballerinnen aus Dornbirn. Das reicht aktuell für Platz vier. Heute (20.30 Uhr) wollen die Messestädter nachlegen und sich Tabellennachbar Inzing (TI) vom Leib halten, die nur zwei Punkte weniger vorweisen können als die Vorarlbergerinnen.

Es ist keine Überraschung, dass durch den Umbruch im Kader die Dominanz der Dornbirnerinnen aus der vergagenen Saison abhandengekommen ist. Es braucht Zeit, um neue Spielerinnen zu integrieren und neue Stabilität zurückzugewinnen. „Es ist ein Unterschied, wenn neue Spielerinnen kommen. Das braucht seine Zeit“, sagt Trainer Rene Zell, der aktuell in der Mannschaft noch einmal einen Leistungssprung beobachtet. „Man sieht einfach, dass es eine gewisse Eingewöhnungszeit braucht, um Abläufe im Training oder im Spiel zu verinnerlichen. Das erreichen wir vor allem dadurch, dass wir viel miteinander kommunizieren, Feedback geben und einfordern“, verrät der Trainer.

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Man sieht einfach, dass es eine gewisse Eingewöhnungszeit braucht, um Abläufe im Training oder im Spiel zu verinnerlichen. Das erreichen wir vor allem dadurch, dass wir viel miteinander kommunizieren, Feedback geben und einfordern

Rene Zell, Trainer VC Dornbirn

Vor allem Außenangreiferin Johanna Meusburger habe in der Partie gegen Perg durch ihre Einwechslung für frischen Wind gesorgt und einen großen Anteil am Gewinn des ersten Satzes gehabt. „Das war wichtig, ich hoffe, dass es heute Abend so weitergeht. Die Stimmung im Team ist jedenfalls gut“

Keine leichte Aufgabe
Eins ist sicher, leicht werden es ihnen die Gäste aus Tirol nicht machen. Zwar steht das Team aus Inzing in der Tabelle hinter den Dornbirner Hausherrinnen, hat dafür aber zwei Spiele weniger absolviert und keinen Satz gegen Purgstall abgegeben. Mit einem glatten Sieg könnten die Gäste sogar an den Vorarlbergerinnen vorbeiziehen.

Unterstützung einer Verrückten“
Damit die Dornbirnerinnen nicht weiter an „Boden“ auf die Tabellenspitze verlieren, sorgt auch die schwangere Ex-Kapitänin Veronika de Oliveira regelmäßig für zusätzliche Motivation und Unterstützung im Team. „Sie ist eine Volleyball-Verrückte und möchte, am liebsten so schnell wie möglich wieder spielen“, verrät Zell. Dass es ein Comeback gibt, steht außer Frage: „Sie würde am liebsten in zwei Monaten wieder spielen“, doch wahrscheinlich wird es noch etwas länger dauern, bis die werdende (hochschwangere) Mutter zurückkommt. 

Zurück kommt hingegen mit Rebecca Tribus eine Angreiferin, die zuletzt aufgrund von Kniebeschwerden ausgefallen ist oder teilweise auf die Libera-Position ausgewichen ist. Rekonvaleszent ist Mittelblockerin Lelila Fitz, die voraussichtlich ebenfalls einsatzfähig sein wird.

Tim Reiter
Tim Reiter
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